In Folge vier ist Tatortreiniger Heiko Schotte (Bjarne Mädel) skeptisch: Was erwartet ihn in dem Haus des toten Psychotherapeuten?
Die Antwort: Der tote Psychotherapeut (Michael Wittenborn, links) erscheint ihm wie ein Geist - und wirft mit klugen Ratschlägen nur so um sich.
Zu allem Überfluss klingelt dann auch noch eine ehemalige Patientin (Bettina Stucky). Nach anfänglichen Querelen kommen Schotty und sie dann aber ins Gespräch.
Das zufällige Treffen gerät unversehens zu einer Therapiestunde für beide Seiten.
Eigentlich ist Schotty eine Reinigungskraft, die mit viel Gelassenheit und hoher Professionalität an die Arbeit geht.
Wo immer er auftaucht, soll Heiko "Schotty" Schotte ...
... blutverschmierte Tatorte wieder auf Vordermann bringen. Stattdessen lässt er sich ablenken, etwa von ...
... einer Prostituierten, die ihren Kunden in dessen Wohnung aufsuchen will. Und erst mal sieht es so aus, als würde das unverhoffte Treffen in einem Schäferstündchen enden.
Aber dazu kommt es dann doch nicht. Die Zusammenkunft der beiden gerät zu einem Seelenstriptease - wie so oft in "Der Tatortreiniger".
Die Macher der Serie haben viel Liebe ins Detail gesteckt. So ist Schottys Auto ...
... vom Erscheinungsbild her mindestens so skurril wie sein Fahrer. Das gilt für außen ...
... wie auch für innen. Schotty ist ein Einzelgänger, er kommt allein und als Letzter zum Leichenfundort.
Auch bei der Gestaltung der Tatorte wird großer Wert auf Authentizität gelegt. Mittels Kunstblutes und eines Pinsels ...
... erhält das zu reinigende Badezimmer die möglichst originalgetreue Optik eines Ortes, an dem ein Gewaltverbrechen geschah.
Geradezu perfektionistisch geht es zur Sache, wenn am Tatort die Pfotenabdrücke einer Katze simuliert werden sollen.
Die Requisiteure behelfen sich mit einem Katzenpfoten-Stempel, der einen recht realistischen Abdruck hinterlässt.