Jetzt mal Klappe halten: In einem leer stehenden Haus in Hamburg Rothenburgsort dreht das Team von "Der Tatortreiniger" die neueste Folge der Serie. Sie heißt "Angehörige".
Der Darsteller, der dieses Mal zusammen mit Bjarne Mädel (rechts) vor der Kamera steht, ist Florian Lukas. Als Fanny Fee trauert er um seinen verstorbenen Ex-Geliebten - mit dem er die Zeit seines Lebens hatte ...
... und dessen letzte Spuren Schotty nun in seinem Wohnzimmer beseitigen soll. Sein Job fängt schließlich auch dieses Mal da an, wo andere sich vor Entsetzen übergeben würden.
Nach mehreren Stunden Dreharbeiten hängt auch bei Schauspielern schon mal ein bisschen die Frisur durch. Die Maskenbildnerin legt noch einmal Hand an.
Nicht sehr nett, Schotty wird gefesselt und alle gucken zu. Das Team bespricht die nächste Einstellung, während Bjarne Mädel dafür präpariert wird.
Florian Lukas soll in der nächsten Szene auf und ab laufen. Um Anschlussfehler bei Gegenschnitten zu vermeiden, muss er danach immer wieder an derselben Stelle stehen. Eine Markierung auf dem Teppich hilft ihm dabei.
Bevor die Szene gedreht wird, wird noch ein letztes Mal die Position der Kamera geprüft. Ein Monitor zeigt den zu sehenden Ausschnitt.
Und so sieht das Ganze später am Fernsehbildschirm aus. Über Kontrollmonitore prüfen mehrere Kollegen am Set, ob alles und jeder am richtigen Fleck sitzt.
Umbauphase für den sogenannten Gegenschnitt. Man soll später ja nicht nur Schotty, sondern auch Fanny Fee ins Gesicht blicken können.
Bjarne Mädel kann sich bestimmt von Minute zu Minute besser in Schotty hineinversetzen: Während der Umbauphase bleibt er an den Stuhl gefesselt. Die Maskenbildnerin gibt ihm aber immerhin etwas zu trinken.
Der Regisseur Arne Feldhusen (Mitte) prüft jede einzelne Einstellung sehr genau, bevor die Kamera zum Einsatz kommt.
Anschlussfehler sind später im Schnitt schwierig zu beheben. Deshalb muss schon während des Drehs peinlich genau auf alle Details geachtet werden.
Die Dreharbeiten verzögern sich. Die "Leiche", gespielt von Daniel Hohenberger, kommt erst zum Schluss zum Einsatz und muss sich noch ein wenig gedulden.
Das gilt allerdings auch für die Hamburger Brückenspinnen, die für den Dreh bereitstehen.
Die Außenrequisiteurin Petra Jakobowski hat sie vom Zoologischen Institut geliehen. Noch hat sie sich nicht entschieden, welches Exemplar eine Rolle bekommt.