Stand: 04.01.2016 01:00 Uhr

Schweiger-Tatort bei Twitter: Rambo aus Hamburg

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Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Härteste im ganzen Land: Ermittler Nick Tschiller (Til Schweiger) oder Clan-Chef Firat Astan (Erdal Yildiz)?

Wie schon beim dritten Schweiger-Tatort "Der große Schmerz", der am Neujahrsabend lief, geht es auch bei der Anschlussfolge "Fegefeuer" rund bei Twitter. Doch diesmal reagieren die User deutlich positiver und es gibt sogar Lob. So twittert etwa Mike Powelz: "Fazit zum Til-#Tatort: Top-Action aus Hamburg! Super!". Wieder überrascht der Krimi mit Til Schweiger als Hauptkommissar Nick Tschiller mit prominenter Gast-Besetzung. Nach Helene Fischer als russische Killerin Leyla spielen diesmal Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers und Tagesthemen-Moderator Thomas Roth mit - und zwar als sie selbst. "Fegefeuer" startet mit der Erstürmung des Tagesschau-Studios durch schwerbewaffnete russische Kriminelle. Das bleibt nicht unkommentiert:

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Das Tschiller-Tatort-Motto: Klotzen, nicht kleckern.

Auf drei Dinge ist bei den Schweiger-Tatorten Verlass: Es wird genuschelt, Schweigers Tochter spielt mit und es wird geballert. Solche Actionszenen gibt es in keinen anderen Filmen aus der Kult-Krimi-Reihe. Für die Twittergemeinde sind die wahnwitzigen Verfolgungsjagden des "Rambo aus Hamburg" und der Dauereinsatz schwerster Waffen ein gefundenes Fressen. Selbst namhafte Kollegen sind beeindruckt: Jan Josef Liefers, der im Tatort aus Münster den Rechtsmediziner Boerne spielt, hätte offenbar auch mal Lust auf mehr Action in seiner Rolle:

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Innenminister Revenbrook (Arnd Klawitter) gerät unter Druck.

Auch ein Seitenhieb auf die Hamburger Politikgeschichte findet in "Fegefeuer" Platz. Der korrupte Innensenator Constantin Revenbrook (Arnd Klawitter) steckt mit den russischen Kriminellen unter einer Decke. Die Machenschaften drohen aufzufliegen. Als er zum Koksen auf die Toilette, geht werden bei den Twitterern Erinnerungen wach:

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In der gesamten Folge hat Nick Tschiller Widersacher Firat Astan (Erdal Yildiz) in seiner Gewalt und will im Alleingang hinter die kriminellen Verwicklungen des Gangsters kommen. Der Spannungspegel ist fast durchgängig extrem hoch, doch die abgeklärte Twittergemeinde lässt sich nicht so leicht fesseln und startet parallel zur TV-Action ein Wortspiel:

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Hoffentlich gibt der Akku nicht seinen Geist auf. Ohne Handys und Waffen läuft nichts in "Fegefeuer".

Neben Tschiller, dem LKA-Team und Firat Astan haben auch Handys ihren großen Auftritt. Ständig klingelt und vibriert es und gefühlt findet die Hälfte der Dialoge als Mobilfunkgespräch statt. "In Wahrheit ist das ein langer Werbefilm für die Handyindustrie. ;) #tatort", vermutet User "Brat Kartoffel". Auf das Thema springen besonders viele auf:

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Im Fernsehen ist der Kampf zwischen dem Hauptkommissar und Astan vorerst beendet. Doch Schweiger-Fans können sich trotzdem freuen: Ab 4. Februar läuft eine weitere Episode - im Kino! "Off Duty" ist nach "Zahn um Zahn" (1985) und "Zabou" (1987) mit Götz George der dritte Tatort, der für die große Leinwand produziert wurde. "Fürs Kino haben wir in Sachen Action noch mal zwei, drei Schippen draufgelegt", erzählt Regisseur Alvart. Nur: Was macht dann die Twittergemeinde?

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Tschiller will Astan zur Strecke bringen

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