Stand: 25.01.2016 08:39 Uhr

Mads Hjulmand verlässt das Großstadtrevier

Familie statt Großstadtrevier: Mads Thomsen (Mads Hjulmand) entscheidet sich für seine Schwester.

Nach fünf Jahren ist Schluss: Der sympathische Däne Mads Hjulmand verlässt das Großstadtrevier. Am Montag lief läuft im Ersten die 382. Folge der Kultserie um die Polizeiwache auf dem Hamburger Kiez - es war die letzte Folge Großstadtrevier mit Mads Hjulmand alias Zivilfahnder Mads Thomsen. Das Team um Dirk Matthies (Jan Fedder) sagt: "Tschüs, Mads!"

Abschied aus dem Kommissariat 14

In "Mads' Entscheidung" wird der betont lockere Ermittler zunächst von Frau Küppers zum Kommissar befördert. Mads Thomsen will endgültig in Hamburg und damit im Kommissariat 14 bleiben. Doch dann tauchen seine Schwester Maja (Elena Arndt-Jensen) und sein Vater Flemming (Kurt Ravn) in der Hansestadt auf. Maja ist vor ihrem gewalttätigen Vater geflohen und hat sich einer Drückerkolonne angeschlossen. Mads muss sich entscheiden: Lässt er seine Vergangenheit in Kopenhagen und damit seine Familie hinter sich oder unterstützt er seine Schwester und seine Mutter gegen den gewalttätigen Vater? Schweren Herzens entscheidet sich Mads für seine Familie und damit für den Abschied von Hamburg und vom Kommissariat 14.

Der Womanizer im Team

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Verlässt nach fünf Jahren das Großstadtrevier: Schauspieler Mads Hjulmand.

Damit geht einer, der von Anfang an - also ab Folge 311, "Der schönste Tag im Leben", im Herbst 2011 - den Womanizer im Team gab. Denn am Abend vor seinem Dienstantritt lernte Mads zufällig Harry Möller (Maria Ketikidou) in einer Kneipe kennen. Er verbrachte eine Nacht mit ihr, um am nächsten Tag festzustellen, dass er mit seiner Kollegin im Bett war. Über zwei Staffeln ist nicht klar, ob die beiden ein Paar werden. Bis Harry eine Entscheidung trifft: Sie weiß, dass Mads kein Lebenspartner für sie sein kann.

"Ich wurde behandelt wie ein Weltstar!"

Im Leben von Hjulmand hat sich in fünf Jahren Großstadtrevier einiges geändert: Nachdem die erste Staffel 2011 zu sehen war, wurde er nicht nur in Hamburg, sondern auch im Urlaub in Österreich und auf Malta auf seine Rolle angesprochen. "Ich spüre das nicht immer, wenn mich Leute erkennen", sagt Hjulmand. "Meine Freundin kriegt das besser mit!" Den Portier in einem Hotel in Frederikshavn in Norddänemark, in dem er mit dem Team einer dänischen Filmproduktion wohnte, nachdem die Dreharbeiten für das Großstadtrevier beendet waren, konnte aber auch er nicht übersehen. "Der Portier war Deutscher und ein großer Fan des Großstadtreviers. Ich wurde behandelt wie ein Weltstar", erzählt der Däne lachend.

Seine weiteren Pläne lässt Hjulmand erst einmal offen: "Ich habe jetzt fast acht Jahre ständig gearbeitet, erst im Theater und dann im Großstadtrevier. Jetzt muss ich erst mal überlegen, was ich in Zukunft machen möchte." Seinen Fans verspricht er: "Ihr habt sicher nicht das Letzte von mir gesehen."