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Uwe Seeler nach seinem Abschiedsspiel im Volksparkstadion 1972 © dpa
 

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Uwe Seeler mit HSV-Fahne © dpa
 

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Die Sieger-Elf im Porträt

Torwart Uli Stein im Trikot des HSV  Detailansicht des Bildes Großer Rückhalt beim HSV: Keeper Uli Stein. Uli Stein (Torwart): Stein machte nicht nur als Torwart, sondern auch als "Enfant terrible" des deutschen Fußballs auf sich aufmerksam. Aus der Nationalmannschaft flog Stein, weil er Franz Beckenbauer einen "Suppenkasper" genannt hatte. Nachdem er im Supercupspiel Bayern Münchens Jürgen Wegmann per Faustschlag niedergestreckt hatte, wurde er beim HSV 1987 entlassen. 1994/1995 spielte er noch eine Saison für die Hamburger. Allen Eskapaden zum Trotz: Stein gehörte in den 80er-Jahren zu den besten Keepern in Europa.

Manfred Kaltz (Verteidiger): Der Erfinder der "Bananen-Flanke". Als offensiver rechter Außenverteidiger konnte Kaltz den Ball mit starkem Effet auf eine Flugbahn schicken, die eine Krümmung ähnlich einer Banane hatte. Kaltz ist mit 581 Bundesliga-Einsätzen für den HSV bis heute Rekordspieler des Clubs.

Bernd Wehmeyer (Verteidiger): Spielte weitaus unspektakulärer als sein Gegenüber Manfred Kaltz und war dennoch ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

Holger Hieronymus (Verteidiger): Der technisch versierte Hamburger galt als möglicher Nachfolger von Franz Beckenbauer. Hieronymus löste schwierige Spielsituationen mit Übersicht und Eleganz. Keine zwölf Monate nach dem Europacup-Sieg beendete ein Zusammenprall mit Waldhof Mannheims Fritz Walter die Karriere von Hieronymus.

Ditmar Jakobs (Verteidiger): Groß, kopfballstark, schnörkellos: Jakobs repräsentierte den klassischen Vorstopper der 80er-Jahre. Nach über 300 Partien für den HSV stoppte ein tragischer Unfall seine Karriere. Gegen Werder Bremen rutschte Jakobs 1990 ins Tornetz. Ein Karabinerhaken bohrte sich in seinen Rücken.

Rolff hält Spielmacher Magath den Rücken frei

Wolfgang Rolff im Trikot des HSV  Detailansicht des Bildes Die Zuverlässigkeit in Person: Wolfgang Rolff. Wolfgang Rolff (Mittelfeld): "Ausputzer" im Mittelfeld. Der unglaublich laufstarke Rolff hielt in der Zentrale Felix Magath den Rücken frei. Sein Treffer am letzten Bundesliga-Spieltag zum 2:1 bei Schalke 04 sicherte dem HSV 1983 auch die deutsche Meisterschaft.

Jürgen Groh (Mittelfeld): Neben Rolff im Mittelfeld für die Defensiv-Arbeit zuständig. "Von dieser Sorte musst Du in jeder Mannschaft welche haben", sagte der große Happel über Groh.

Felix Magath (Mittelfeld): Siegtorschütze im Finale von Athen. Magath gehörte während seiner aktiven Karriere zu den besten Spielern in der Bundesliga. Der Linksfuß hatte eine überragende Technik und Übersicht. Zehn Jahre war er für den HSV aktiv, von 1976 bis 1986.

Jürgen Milewski (Mittelfeld): Trickreicher Spieler, der sowohl im Mittelfeld als auch im Angriff eingesetzt werden konnte. 

Das "Kopfballungeheuer" und ein fleißiger Däne

Jubel bei HSV-Torjäger Horst Hrubesch  Detailansicht des Bildes Das "Kopfball-Ungeheuer": Mittelstürmer Horst Hrubesch. Horst Hrubesch (Sturm): Mittelstürmer klassischer Prägung: Technisch zwar limitiert, im Kopfballspiel jedoch kaum zu bezwingen. Der Hobby-Angler bestach durch einfache Wahrheiten. Das Erfolgsrezept des HSV? "Manni Flanke, ich Kopfball - Tor".

Lars Bastrup (Sturm): Der flinke Däne war der Gegenentwurf zu Hrubesch und damit der ideale Partner für das "Kopfballungeheuer". Obwohl Bastrup nur zwei Jahre beim HSV spielte, gehörte er zu den Publikumslieblingen in Hamburg.

Eingewechselt: Thomas von Heesen (Mittelfeld): Kam im Europacup-Finale für Bastrup in die Partie. Von Heesen wurde in den folgenden Jahren zu einem absoluten Leistungsträger. In 369 Bundesliga-Begegnungen erzielte er 99 Treffer für den HSV.

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HSV-Keeper Uli Stein bejubelt das Siegtor im Europacup-Finale 1983. © Witters Fotograf: Wilfried Witters
 
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Die schönsten Eindrücke zum HSV-Sieg im Europacup 1983.

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Trainer Felix Magath © dpa
 

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