Zeitplan

Die Höhepunkte in Klein Flottbek

Mittwoch, 8. Mai 2013:
13 Uhr: Eröffnungsspringen
Donnerstag, 9. Mai:
8 Uhr: Grand Prix de Dressage (Qualifikation zum Grand Prix Special, zur Grand Prix Kür und zum Dressur-Derby)
10.00 Uhr: 1. Qualifikation zum Spring-Derby
12.50 Uhr: Championat von Hamburg (Qualifikation zur Global Champions Tour)
Freitag, 10. Mai:
14.20 Uhr: 2. Qualifikation zum Spring-Derby
Sonnabend, 11. Mai:
9 Uhr: Grand Prix Special
13.15 Uhr: Großer Preis von Hamburg (Global Champions Tour)
17 Uhr: Grand Prix Kür
17.40 Uhr: Speed-Derby
Sonntag, 12. Mai:
11 Uhr: Deutsches Dressur-Derby
14 Uhr: Deutsches Spring-Derby (Riders Tour)

 
Spring- und Dressur-Derby in Hamburg

Spring- und Dressur-Derby in Hamburg

Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg-Klein Flottbek gehört zu den schwersten und populärsten Reitturnieren der Welt. Der Parcours des Spring-Derbys ist einzigartig und für Reiter und Pferde seit 1920 eine ganz besondere Herausforderung. Auch die Dressur mit dem traditionellen Pferdewechsel im Finale ist außergewöhnlich.

  • Premiere am 26. Juni 1920:

    Das Deutsche Spring-Derby wurde erstmals am 26. Juni 1920 ausgetragen. Eduard F. Pulvermann hatte einen Parcours geschaffen, dessen Hindernisse von den natürlichen Sprüngen der Jagdreiter in Holstein inspiriert waren. Er gilt als der schwerste Parcours der Welt.

  • Paul Heil belegt alle drei Plätze:

    Erster Sieger war Paul Heil mit Cyrano. Er belegte mit Hexe und Grey Lad auch noch die nächsten beiden Plätze - eine bis heute unerreichte Leistung.

  • Erster fehlerfreier Ritt:

    1933 gelang Harald Momm, dem späteren Chef der deutschen Springreiter, mit dem Fuchswallach Baccarat der erste fehlerfreie Ritt in der Derbygeschichte.

  • Erster Sieg einer Amazone 1934:

    Ein Jahr später folgte der erste Sieg einer Amazone: Irmgard von Opel drang erfolgreich in die damalige Männerdomäne ein. Die Enkelin des Gründers der Adam Opel AG setzte sich mit dem Trakehner Schimmelhengst Nanuk durch.

  • Sieg von Winkler mit Halla:

    Deutschlands Springreit-Legende Hans Günter Winkler versicherte immer wieder, dass ein Sieg beim Deutschen Derby gleichzusetzen sei mit den Großen Preisen von Aachen, Rom oder Hickstead. 1955 trug er sich mit seiner legendären Stute Halla in die Siegerliste von Klein Flottbek ein.

  • Dressur-Derby debütiert 1955:

    1955 wurde erstmals das Deutsche Dressur-Derby ausgetragen. Der erste Sieger hieß Willi Schultheis, der als einer der besten Dressur-Reiter und -Trainer seiner Zeit gilt. In den ersten fünf Jahren führte in Hamburg an ihm kein Weg vorbei. Insgesamt triumphierte er acht Mal in Klein Flottbek.

  • Schultheis und Klimke dominieren:

    1960 brach Reiner Klimke in die Phalanx von Schultheis ein. Er stand insgesamt sogar 15 Mal ganz oben auf dem Treppchen. In den ersten zehn Jahren wurde das Dressur-Derby sechs Mal von Schultheis und vier Mal von Klimke gewonnen.

  • Thiedemann lange Rekordhalter:

    Bei den Springreitern hielt Fritz Thiedemann lange den Rekord der meisten Derby-Siege: 1959 machte er mit Retina seinen fünften Derby-Triumph perfekt.

  • Brasilianer Pessoa der Rekordsieger:

    Getoppt wurde er von Nelson Pessoa, der 1962 seinen ersten Sieg in Hamburg einfuhr. Es folgten sechs weitere - Rekord. Mit Vivaldi triumphierte der Brasilianer 1992, als er sein Comeback nach 24 Jahren gab, 1993 und 1994. Der Rekordsieger war damit der erste Teilnehmer, der es schaffte, mit demselben Pferd drei Jahre in Folge zu gewinnen.

  • Kein Triumph für Paul Schockemöhle:

    Alwin Schockemöhle gewann das Derby 1957, 1969 und 1971. Seinem Bruder Paul blieben in Klein Flottbek als dreifachem Europameister und sechsfachem deutschen Champion jeweils zwei zweite und dritte Plätze.

  • Pony Stroller ein Springwunder:

    Die Britin Marion Mould gewann das wohl schwerste Springen der Welt 1970 als dritte Frau. Die herausragende Leistung brachte aber ihr Pferd Stroller: Das irische Hunter-Pony blieb im Parcours trotz eines Stockmaßes von nur 155 Zentimetern fehlerfrei.

  • Toni Haßmann wie Pessoa:

    2004 bis 2006 setzte sich Toni Haßmann mit Collin durch. Er war damit nach Pessoa der erste Reiter, der dreimal in Folge gewann.

  • Dritter Sieg für Thieme:

    Auf drei Siege, wenn auch nicht hintereinander, kommt auch Andre Thieme. Der Mecklenburger triumphierte nach 2007 und 2008 auch 2011. Sein Erfolgspferd ist jedes Mal Nacorde.

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Der Deutsche Gilbert Tillmann auf seinem Pferd Hello Max beim Spring-Derby in Hamburg-Klein Flottbek © dpa - Bildfunk Fotograf: Angelika Warmuth
 

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Der Deutsche Volker Lehrfeld mit seinem Pferd Charisma VII beim Spring-Derby in Hamburg-Klein Flottbek © imago/osnapix Fotograf: osnapix
 
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Spektakuläre Hindernisse, starke Ritte: Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek ist alljährlich ein Reitsportevent der Superlative. Die schönsten Bilder aus Hamburg.

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Fritz Thiedemann © picture-alliance / dpa
 
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Parcours-Bau ist Maßarbeit

11.05.2013 | 19:30 Uhr
NDR Fernsehen: Hamburg Journal

Seit 30 Jahren baut Frank Rothenberger Parcours für Reitturniere auf.

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Klein Flottbek: Reiten mitten in der Stadt

09.05.2013 | 13:45 Uhr
NDR Fernsehen: Sportclub

Kleiner, aber feiner Hamburger Stadtteil direkt an der Elbe.

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Alle Ergebnisse auf der offiziellen Homepage des Turniers.

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Weitere Informationen
Screenshot: Reitlexikon © NDR
 

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