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Deutsches Derby Horn 1958 © DPA Picture Alliance
 

Erstes Galopprennen in Horn schon 1855

Entwicklung der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. mehr

 

Waldpark Überraschungssieger im Galopp-Derby

Waldpark (r.) gewinnt das Derby 2011 in Hamburg © fishing4 Detailansicht des Bildes Überraschung in Horn: Waldpark (r.) gewinnt das Derby. Der dreijährige Hengst Waldpark hat das 142. Deutsche Galopp-Derby in Hamburg-Horn gewonnen. Der 115:10-Außenseiter aus dem Gestüt Ravensburg verwies mit Jockey Jozef Bojko im Sattel nach 2.400 Metern Earl Of Tinsdal mit Eduardo Pedroza und Saltas mit Andrasch Starke auf die Plätze. Favorit Brown Panther, im Besitz des englischen Fußball-Stars Michael Owen, kam nur auf den fünften Rang. "Es war trotzdem eine große Ehre, in so einem Rennen dabei gewesen zu sein", meinte Owen. Enttäuscht war auch Trainer Jens Hirschberger. Gleich fünf Starter des Gestüts Schlenderhan hatte er im 18er-Feld gesattelt, doch am Ende reichte es nur zu Platz vier für Mawingo unter Jockey Adrie de Vries.

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Jockey Jozef Bojko (r.) gewinnt auf Waldpark das Derby 2011 in Hamburg © fishing4
 
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Packende Rennen, aber auch jede Menge Impressionen vom Rande des Geschehens: Die schönsten Bilder vom Galopp-Spektakel in Hamburg-Horn.

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Pedroza setzt auf das falsche Pferd

Der Sieger und der Zweite des Rennens um das begehrte Blaue Band werden von Andreas Wöhler in Gütersloh trainiert. Besonders bitter für Jockey-Champion Pedroza, der noch auf einen Derbysieg wartet: Er hatte vor dem mit knapp 800.000 Euro dotierten Derby die Wahl zwischen dem zuvor in drei Rennen ungeschlagenen Waldpark und Earl of Tinsdal und setzte buchstäblich aufs falsche Pferd. Für Bojko war es hingegen der erste Derbysieg seiner Karriere. "Ich war überrascht, dass Eduardo sich so entschieden hat. Schon im Schlussbogen wusste ich, dass ich auf dem Sieger saß", sagte Bojko

Durchwachsene Bilanz

Einen Tag nach dem Derby konnten die Veranstalter aus finanzieller Sicht nur ein durchwachsenes Fazit ziehen. "Das Ergebnis ist auf den ersten Blick zwar gar nicht so schlecht", sagte Rennclub-Schatzmeister Hans-Ludolf Matthiessen, "aber wir hatten schon mit etwas mehr kalkuliert." Insgesamt 2.931.652 Euro flossen in den 62 Rennen des Derby-Meetings durch die Kassen. Das ist in der Summe im Vergleich zu 2010 ein Rückgang, denn damals fand ein Renntag mehr statt. Bei 73 Rennen betrugen die Wetteinsätze seinerzeit 3.444.955 Euro. Im Schnitt pro Rennen wurden allerdings 47.285 Euro (2010: 47.164 Euro) gewettet und damit ein leichtes Plus verzeichnet. Der Renn-Club kassiert von den Umsätzen drei Prozent Provision.

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Andrasch Starke und Samum auf der Galopprennbahn in Iffezheim. © dpa Fotograf: Uli Deck
 
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Klangvolle Namen und lebenslanger Ruhm: 2009 bescherte Wiener Walzer dem Gestüt Schlenderhan den 18. Derby-Sieg - Rekord. Erfolgreichster Jockey der Gegenwart ist Andrasch Starke. Bemerkenswertes in Bildern.

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Alles zum Galopp-Derby
Jockey Jozef Bojko (M.) jubelt auf dem Siegerpferd Waldpark © fishing4
 

Deutsches Galopp-Derby in Hamburg

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