So läuft das Olympia-Referendum in Hamburg

Rund 565.000 Hamburger haben bereits per Briefabstimmung am Olympia-Referendum teilgenommen. Wer dies ebenfalls noch tun will, muss den Brief bis zum Sonntag, 18 Uhr, direkt beim Bezirksamt abgeben oder in den Hausbriefkasten des Amtes werfen. Wer persönlich abstimmen will, muss am Sonntag in einem der rund 200 Abstimmungslokale, die ab 8 Uhr geöffnet haben, erscheinen und dort sein Votum abgeben. Die Abstimmung endet um 18 Uhr. Landesabstimmungsleiter Willi Beiß hofft, dass die Beteiligung von derzeit gut 43 Prozent noch steigt: "Vielleicht schaffen wir ja am Ende die 50 Prozent".

Die Countdown-Uhr am Hamburger Rathaus zählt noch vier Tage, sieben Stunden und 15 Minuten bis zum Ende des Olympia-Referendums in Hamburg. © NDR

Kurz vor dem Olympia-Referendum

Hamburg Journal -

Vier Tage vor dem Olympia-Referendum wird es langsam ernst - und knapp für die Briefwahl. Im Rathaus wurde noch ein letztes Mal Werbung für die Hamburger Bewerbung gemacht.

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Insgesamt 1,3 Millionen Bürger stimmberechtigt

Insgesamt sind 1,3 Millionen Hamburger stimmberechtigt: "Ich bin dafür, dass sich der Deutsche Olympische Sportbund mit der Freien und Hansestadt Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2024 bewirbt", lautet der Text des Referendums. Angekreuzt wird "Ja" oder "Nein". Das Referendum ist angenommen, wenn es mehr Ja- als Nein-Stimmen gibt und mindestens 20 Prozent der rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten (259.883) mit Ja stimmen.

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So funktioniert das Olympia-Referendum

Noch mehr Informationen zum Olympia-Referendum bei hamburg.de. extern

Abstimmen dürfen alle Hamburger, die mindestens 16 Jahre alt sind. 3.900 ehrenamtliche Helfer zählen am Sonntag die Stimmen aus. Erste Teilergebnisse wird es wohl gegen 18.30 Uhr geben. Landesabstimmungsleiter Beiß rechnet damit, dass spätestens um 22 Uhr das vorläufige Endergebnis vorliegt. Das endgültige Ergebnis stellt der Senat am 15. Dezember 2015 fest.

Auch Kiel stimmt ab

Auch in Kiel, wo die olympischen Segelwettbewerbe stattfinden sollen, wird am 29. November abgestimmt. Für eine abschließende Entscheidung muss die Mehrheit beim Bürgerentscheid mindestens acht Prozent (15.840) der 198.102 Stimmberechtigten ausmachen. Entscheiden sich die Hamburger für die Bewerbung und Kiel dagegen, wird ein anderer Standort für die Segelwettbewerbe erkoren. Erster Kandidat wäre Rostock-Warnemünde.

Video
03:57 min

Bürgerschaft diskutiert erneut über Olympia

25.11.2015 19:30 Uhr
Hamburg Journal

Kurz vor dem anstehenden Referendum über die Olympiabewerbung berät sich die Hamburger Bürgerschaft erneut zum Thema. NDR Reporter Jürgen Heuer ist live vor Ort. Video (03:57 min)

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