Schwerin erneut deutscher Volleyballmeister
Die Volleyballerinnen des Schweriner SC sind zum dritten Mal in Folge und zum zehnten Mal insgesamt deutsche Meister. In Dresden machten die SSC-Frauen mit einem 3:1-Sieg alles klar. mehr
Der neue Coach des Schweriner SC: Felix Koslowski.
Volleyball-Meister und Pokalsieger Schweriner SC hat einen Nachfolger für den scheidenden Coach Teun Buijs gefunden. Ab der kommenden Saison wird Felix Koslowski die erfolgsverwöhnten SSC-Frauen trainieren. Der 29-Jährige, der vom Bundesligarivalen VfB Suhl kommt, hat bei den Mecklenburgern einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Das teilte der SSC am Montag mit.
Trotz seiner jungen Alters bringt der gebürtige Schweriner, der als Aktiver mit der SSC-Jugend fünfmal Meister war, bereits eine Menge Erfahrung im Amt mit. Seine Trainerlaufbahn begann er 2003 beim Schweriner SC als Assistent des Norwegers Tore Alexandersen. Danach war Koslowski in Italien tätig, ehe er 2010 den VfB Suhl übernahm und bis ins Playoff-Halbfinale der deutschen Meisterschaft führte. Der Mecklenburger ist seit 2006 auch Assistent von Nationaltrainer Giovanni Guidetti.
Teun Buijs verlässt den SSC nach vier erfolgreichen Jahren.
Koslowskis Vorgänger Buijs verlässt den SSC nach vier Titeln in zwei Jahren. Der Niederländer sucht eine neue sportliche Herausforderung im Ausland. Aus dem Meisterteam werden auch Spielführerin Denise Hanke und Trainer-Tochter Anne Buijs ins Ausland wechseln. Buijs wird für den italienischen Meister Busto Arsizio aufschlagen. Lucia Hatinova kehrt in ihre slowakische Heimat zurück, auch Quinta Steenbegen verlässt wahrscheinlich den Club. "Wir wollten die Mannschaft am liebsten so zusammenhalten, wie sie jetzt ist. Aber wir wissen, dass das illusorisch ist. Dann bräuchten wir den Etat der Dresdner noch zu unserem dazu", sagte Manager Michael Evers: "Die Champions League ist ja Fluch und Segen zugleich: Wir präsentieren unsere Spielerinnen auf dem Tablett, und die europäischen Topclubs brauchen sie nur herunterzunehmen. So schnell können wir gar nicht den internationalen Markt sondieren, um adäquaten Ersatz zu finden."