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Michael Stich 1991 mit der Wimbledon-Trophäe © picture-alliance / Rolf Kosecki
 

Michael Stich - Tennis nahe der Perfektion

Der Wimbledon-Sieger aus dem Norden im Porträt. mehr

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Monica Seles (M.) nach der Messerattacke 1993 am Rothenbaum © Witters
 
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Das Messerattentat auf Seles am Rothenbaum

Am 30. April 1993 wird Tennis-Star Monica Seles in Hamburg niedergestochen. mehr

 

Tommy Haas' Reise in die Vergangenheit

von Florian Neuhauss, NDR.de

Tommy Haas © picture alliance / Sport Moments Detailansicht des Bildes Tommy Haas kehrt erstmals nach sechs Jahren nach Hamburg zurück. Die Bewohner der Hamburger Weidenallee können sich auf besonderen Besuch freuen. Dieser Tage dürfte es bei einem der Häuser an der Tür klingeln und wenn selbige aufgeht, steht da Tommy Haas. Der gebürtige Hamburger, der auch beim internationalen Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum dieser Tage zu seinen Wurzeln zurückkehrt, ist in dem Haus aufgewachsen. "Ich würde gern meiner Familie zeigen, wo ich früher gelebt habe", erklärt der 34-Jährige. "Ich weiß nicht, ob ich reingelassen werde. Ich würde ja auch blöd schauen, wenn bei mir jemand klingelt. Aber es wäre wirklich ein schönes Erlebnis." Seiner Verlobten Sara Foster will Haas zeigen, "wo es crazy" ist in seinem Geburtsort, ein Reeperbahn-Bummel ist fest eingeplant. Auch ein Besuch in seiner liebsten Eisdiele in Blankenese und in dem Restaurant Schlachterbörse steht auf dem Programm.

Zum ersten Mal seit sechs Jahren in Hamburg

Aufgrund der vielen Termine auf der Tour, aber vor allem wegen zahlreicher Verletzungen ist Haas, der in Florida lebt, schon seit sechs Jahren nicht mehr an der Elbe gewesen. Umso mehr habe ihn gefreut, als Michael Stich, Turnierdirektor am Rothenbaum, ihm in diesem Jahr eine Wildcard angeboten hat. "Wie Tommy an seinem Comeback arbeitet, ist bewundernswert. Ich freue mich auf ihn, es könnte ja sein letzter Besuch bei uns sein. Für die Tennisfans ist das ein Leckerli", hatte Stich gesagt. Dass die Erwartungen des Publikums an den Lokalmatadoren besonders hoch sein dürften, stört Haas nicht. "Ich habe schon immer gern auf dem Centrecourt gespielt, wenn viele Leute da sind", betont der Wahl-US-Amerikaner. "Die Zuschauer wirken sich mal positiv und mal negativ aus. Aber ich werde die Stimmung für mich nutzen."

Haas-Tochter: "Come on Daddy"

Die Familie von Tennisspieler Tommy Haas: Frau Sara Foster (l.) und Schwester Sabine Haas (M.) © imago/Pressefoto Baumann Detailansicht des Bildes Verlobte Sara Foster (l.) begleitet Tommy Haas in Hamburg. Ziele benennt der Rückkehrer keine, er denkt nur von Spiel zu Spiel. Das hat ihn die Zeit der Verletzung gelehrt. "Wenn man 15, 16 Monate raus ist, ist das schon hart. Da habe ich bestimmt 15 Mal gesagt, dass ich keine Lust mehr habe", erläutert Haas, den eine Hüftverletzung lange außer Gefecht gesetzt hat. "Aber ich wollte meine Karriere nicht so beenden, sondern noch einmal den Weg zurück finden." Eine entscheidende Rolle dabei spielte seine mittlerweile 20 Monate alte Tochter. Nur zu gern folgte der Vater ihrer Aufforderung "Come on Daddy". Der Papa möchte am liebsten so lange spielen, bis die Kleine in ein paar Jahren richtig versteht, was ihr Papa da auf dem Tennisplatz treibt und sich später an den Tennisspieler erinnert.

Aufgabe im Jahr 2006

Tommy Haas muss 2006 wegen seiner Pollenallergie in Hamburg aufgeben. © imago/Paul Zimmer Detailansicht des Bildes Es geht nicht mehr: Allergiker Tommy Haas (M.) verabschiedet sich 2006 von seinen Fans. Im Jahr 2006 hatte Haas das bisher letzte Mal am Rothenbaum aufgeschlagen. Gegen den Schweden Robin Söderling musste Haas von seiner Pollenallergie geplagt aufgeben. Sein bestes Ergebnis erzielte er 1997, als der damals 19-Jährige bei seinem Debüt auf Anhieb das Halbfinale erreichte und erst am Spanier Felix Mantilla scheiterte. Der Auftritt in diesem Sommer soll nicht der letzte in Hamburg sein. Vielleicht ist er beim beim Davis Cup im September dabei, gern wäre er auch im nächsten Jahr wieder am Start. Früher gehörte das ATP-Turnier am Rothenbaum noch zur 1.000er-Serie, heute hat es nur noch 500er-Status. "Es hat sich aber sonst nicht viel verändert", meint Haas. "Auch wenn es natürlich schade ist, dass das Turnier kein Masters mehr ist, ist es vom Gefühl her noch genauso wie damals."

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Tennis-Routinier Tommy Haas hat im Finale des Rasenturniers von Halle für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der gebürtige Hamburger bezwang Roger Federer mit 7:6, 6:4. mehr

Tommy Haas © picture alliance / dpa Fotograf: Angelika Warmuth
 

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Vom 14. bis 16. September steigt am Rothenbaum die Davis-Cup-Relegation zwischen Deutschland und Australien. Nicht dabei sein werden Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber. mehr

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Tommy Haas © Witters
 

Starker Haas wirft Vorjahressieger Simon raus

Der gebürtige Hamburger trifft im Viertelfinale am Hamburger Rothenbaum auf Florian Mayer. mehr

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Florian Mayer © imago/CTK Photo
 
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Auch 2012 schlägt eine illustre Runde von Tennis-Stars am Hamburger Rothenbaum auf.

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Immer noch sauer: Tommy Haas © SID-IMAGES/Pixathlon/
 

Nach Olympia-Aus: Haas immer noch sauer

Tennis-Profi Tommy Haas ist wegen seiner ausgebliebenen Nominierung für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) immer noch sauer. mehr


Görges und Kerber zu Olympia, Haas nicht

Der Deutsche Olympische Sportbund hat Angelique Kerber und Julia Görges für London 2012 gemeldet. mehr

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