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Aus den Niederlanden nach Braunschweig: Raoul Korner.
Die Phantoms Braunschweig haben einen Nachfolger für Kostas Flevarakis gefunden und Raoul Korner als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 39 Jahre alte gebürtige Wiener war in den vergangenen drei Jahren Headcoach beim niederländischen Rekordmeister EiffelTowers Den Bosch, mit dem er 2012 den Titelgewinn feierte. Raoul Korner unterschrieb beim niedersächsischen Basketball-Bundesligisten einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2014/2015 mit Option auf ein weiteres Jahr.
"Wir haben einen Trainer gesucht, der wie wir jung und dynamisch ist und sich mit uns weiterentwickeln und mitwachsen kann. Raoul Korner erfüllt genau diese Kriterien und ist ein weiteres Puzzlestück in unserem Konzept. Darüber hinaus ist er ein sehr ambitionierter und zielstrebiger Trainer, der trotz seines jungen Alters bereits 14 Jahre Erfahrung als Trainer aufweist und in diesen sehr erfolgreich war", sagte Phantoms-Sportdirektor und -Geschäftsführer Oliver Braun. "Nach drei erfolgreichen und unvergesslichen Jahren in Den Bosch habe ich eine neue Herausforderung gesucht und diese in Braunschweig gefunden. Die Phantoms und ihr traditionell gutes Jugendprogramm bieten die Voraussetzungen dafür, ein Team aufzubauen, mit dem sich die Fans identifizieren können und das unseren ehrgeizigen Anforderungen gerecht wird", erklärte Korner.
Kostas Flevarakis war nur ein Jahr lang Trainer der Phantoms Braunschweig.
Ende Mai hatten sich die Niedersachsen vorzeitig und "einvernehmlich" von Cheftrainer Flevarakis getrennt: "Wir haben gemeinsam die Aspekte hinsichtlich einer weiteren Zusammenarbeit analysiert und sind zusammen zu dem Ergebnis gekommen, diese nicht fortzuführen", sagte Sportdirektor Braun. Der 44 Jahre alte Flevarakis hatte im Sommer 2012 einen Zweijahresvertrag in Braunschweig unterschrieben. In der abgelaufenen BBL-Saison belegten die Phantoms nur den 13. Tabellenplatz und mussten lange gegen den Abstieg spielen. Die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Coach des PAOK Thessaloniki und AEK Athen bedeutete auch den Abschied von Co-Trainer Kostas Papazoglou.