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Sicherte sich in Oslo seinen zweiten Weltcup-Sieg der Saison: Biathlet Arnd Peiffer.
"Die Ansprüche steigen" hatte Biathlet Arnd Peiffer vor dem Verfolgungsrennen in Oslo konstatiert. Im Rennen zeigte der Harzer dann, dass er ihnen auch gerecht werden kann. Mit einer souveränen Leistung sicherte sich der Athlet aus Clausthal-Zellerfeld seinen zweiten Weltcupsieg in dieser Saison und unterstrich seine Medaillenambitionen für die Heim-WM in Ruhpolding (29. Februar bis 11. März). Nach 31:44,0 Minuten triumphierte der am Schießstand fehlerfreie 24-Jährige vor dem Norweger Emil Hegle Svendsen (2 Schießfehler/31,2 Sekunden Rückstand) und dem Russen Jewgeni Garanitschew (2/36,3). Peiffer hatte sich zwei Tage zuvor mit seinem zweiten Platz im Sprint eine gute Ausgangsposition erarbeitet.
Der Sprint-Weltmeister zeigte nicht nur am Schießstand eine blitzsaubere Leistung, sondern hielt die Konkurrenz auch durch seine starke Vorstellung in der Loipe auf Distanz. Insgesamt war es für ihn der sechste Einzel-Weltcupsieg, wobei Peiffer erstmals nicht in seiner Paradedisziplin, dem Sprint, erfolgreich war. "Es war ein ganz tolles Gefühl, nach dem letzten Schießen mit null Fehlern rauszulaufen", sagte der Deutsche. "Ich konnte die letzten 500 Meter richtig genießen, nachdem ich zuvor nochmal richtig Gas gegeben hatte. Das war richtig schön."
Für die WM rechnet sich Peiffer einiges aus. "Ich hätte nichts dagegen, wenn es im Massenstart eine Medaille wird. Es muss nicht unbedingt der Sprint sein", sagte der Niedersachse. "Wenn man eine WM im eigenen Land hat, dann muss das Ziel sein, dass man eine Medaille mit nach Hause nimmt. Eine Staffel-Medaille auf jeden Fall. Und wenn es vielleicht noch mit einer Einzelmedaille klappen würde, dann wäre das natürlich super."