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Souveräner Sieg für den Deutschland-Achter beim Kanal Cup.
Der Deutschland-Achter hat sich souverän den achten Sieg beim Kanal Cup gesichert. Das Weltmeister-Boot gewann die elfte Auflage der härtesten Ruderregatta der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal am Sonntag vor den USA, Australien und dem niederländischen Boot, das abgeschlagen auf dem vierten Platz landete. "Die Jungs haben sich gut geschlagen und die Vorgaben gut umgesetzt", war Steuermann Martin Sauer zufrieden. Bundestrainer Ralf Holtmeyer hatte den letzten Wettkampf des Jahres seines seit über drei Jahren in 30 Rennen auf der olympischen 2.000-m-Distanz ungeschlagenen Achters für Experimente genutzt. Von der Weltmeister-Besatzung stiegen lediglich vier Athleten und der Berliner Sauer ins Boot und nahmen den Ruder-Marathon zwischen Breiholz und der Rendsburger Hochbrücke in Angriff. Der DRV-Achter, der bei der WM im slowenischen Bled zum dritten Mal in Serie Weltmeister geworden war, benötigte für die 12,7 Kilometer 34:43,36 Minuten. Tausende Zuschauer verfolgten das Spektakel an der Strecke.
Um das Langstrecken-Rudern auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt zu ermöglichen, müssen die Veranstalter Jahr für Jahr eine Sondergenehmigung einholen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Schiffe beträgt im Kanal 15 Stundenkilometer. Doch davon lässt sich die Achter-Weltelite nicht bremsen, obwohl die installierten Blitzanlagen die Temposünder überführen könnten. Die olympische 2.000-m-Strecke legen die Achter mit einem Schnitt von 22 km/h zurück und erreichen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 30 km/h.