Exotik & Euphorie: Fürstes Abenteuer in Indien
Welthockeyspieler Moritz Fürste spielte in der neu gegründeten Hockey India League und holte den Cup.
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Hamburgs Nicola Scharlau (l.) im Zweikampf mit Lena Andersch.
Die Hockey-Damen des Uhlenhorster HC haben ein dramatisches Finale um die deutsche Feld-Meisterschaft verloren. Der UHC unterlag am Sonntag bei der Endrunde in Hamburg gegen den Berliner HC mit 2:3 (2:2, 1:1) nach Verlängerung. Jana Gonnermann markierte 26 Sekunden vor dem Abpfiff das Golden Goal für den BHC, der bereits im Frühjahr den Titel in der Halle geholt hatte. Vor 1.800 Zuschauern im Sportpark Rothenbaum hatten in der regulären Spielzeit Marie Mävers (17.) und Sophie Mayen (44.) für den UHC sowie Lena Andersch (6.) und Natascha Keller (65.) für Berlin getroffen. "Heute Abend werden wir das Clubhaus abbrennen", kündigte BHC-Kapitän Franziska Stern ausgiebiges Feiern an.
Schon im Semifinale hatten die Berlinerinnen Nervenstärke bewiesen, als sie sich im Siebenmeterschießen mit 5:4 gegen den Münchner SC durchgesetzt hatten. Der UHC gewann das Stadtduell gegen den Club an der Alster mit 2:0 (1:0).
Der Harvestehuder Torwart Tobias Walter sitzt enttäuscht am Boden.
Bei den Herren untermauerte Rot-Weiss Köln seine derzeitige Ausnahmestellung und gewann den dritten Meistertitel in den vergangenen fünf Jahren. Die Rheinländer schlugen im Endspiel Uhlenhorst Mühlheim mit 3:2 (2:1). Köln setzte Mühlheim gerade zu Beginn der Partie stark unter Druck. Daniel Montag konnte die Überlegenheit nutzen und traf mit einem schönen Stecher zum 1:0 (7.). Das 2:0 löste Diskussionen aus. Fraglich war, ob Torjäger Marco Miltkau den Ball nach einem langen Pass noch berührt hatte, oder ob der Treffer irregulär war. Mühlheim kämpfte sich zurück in die Partie. Ole Keusgen (20.) und Tobias Matania sorgten noch einmal für Spannung, ehe Arnaud Becuwe (59.) das entscheidende Tor für Köln erzielte. Der deutsche Meister hatte am Sonnabend Lokalmatador Harvestehuder THC im Halfbfinale mit 4:1 bezwungen.