Bei angenehmen Temperaturen beginnt in Hamburg der Wettkampf für die Triathleten mit dem Schwimmen in der Alster.
In jedem Jahr Ort für spektakuläre Motive: Der kurze Ausstieg an der "kleinen Alster".
Das Feld geht fast geschlossen auf die Radstrecke, auf der sich zunächst eine 13-köpfige Spitzengruppe absetzt. Jan Frodeno zeigt seine gute Form und macht Tempo.
Entscheidend absetzen kann sich auf den 40 Kilometern jedoch kein Athlet.
Mit einem geringen Vorsprung geht der Russe Denis Vasiliev auf die zehn Kilometer lange Laufstrecke.
Doch schon nach wenigen Hundert Metern wird Vasiliev überholt. Frodeno (r.) und Javier Gomez liefern sich einen spannenden Zweikampf...
... den der Spanier für sich entscheidet. Gomez gewinnt zum zweiten Mal in Hamburg.
Platz zwei ist für Frodeno kein Grund, enttäuscht zu sein. Der Olympiasieger von 2008 bejubelt seine Leistung und Rang eins in der WM-Gesamtwertung.
Zur "Belohnung" gibt es eine Bierdusche vom Hamburg-Sieger Gomez.
Ein spannender Wettkampf ist auch die Frauen-Konkurrenz. Die Schwedin Lisa Norden gewinnt den anstrengenden Zielspurt, kann aber kurz später schon strahlen.
Bei der Siegerehrung neben Emma Moffatt (l.) und Aileen Morrison die Gewinnerin Lisa Norden in ihre Mitte.
Für die deutschen Triathletinnen läuft es nicht rund. Anja Dittmer, die 2003 und 2004 den Hamburg-Triathlon gewinnen konnte, kommt am Ende nur auf Platz 27 ins Ziel.
Bereits um kurz nach sieben Uhr morgens gehen die Jedermänner- und frauen auf die Strecke.
Alsterdampfer Backbord voraus: Die Schwimmstrecke in der Innenstadt bietet interessante Ausblicke.
Nicht immer läuft alles rund, vor allem der Ausstieg aus der "kleinen Alster" birgt so manche Klippe.
Doch am Ende freuen sich die Jedermänner über ihren erfolgreichen Wettkampf in der Hansestadt.