Final-Sause in Oldenburg: Baskets lassen's krachen
Die Bilder zur großen Party der Baskets Oldenburg.
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Oldenburg verlor auch Spiel zwei der Finalserie gegen Bamberg.
Für die Baskets Oldenburg ist der deutsche Meistertitel in weite Ferne gerückt. Die Niedersachsen verloren Spiel zwei der "Best of Five"-Finalserie gegen Titelverteidiger Bamberg in eigener Halle mit 61:63 (40:26) und liegen nun mit 0:2 hinten. Am Sonntag (16.05 Uhr) können die Bamberger mit einem Heimsieg den Titelgewinn perfekt machen. Bitter für die Oldenburger, die am Mittwochabend eine starke erste Hälfte hinlegten, zwischenzeitlich mit 19 Punkten führten, aber in der zweiten Hälfte komplett einbrachen. Bester Werfer bei den Gästen war Sharrod Ford mit 15 Punkten. Bei den Niedersachsen kam Ronald Burrell auf 13 Zähler. "Wir haben in der ersten Halbzeit viel richtig gemacht und uns auch einen komfortablem Vorsprung erspielt. Leider lief danach für uns vor allem in der Offensive nicht mehr viel zusammen", analysierte Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski.
Die Baskets Oldenburg haben auch Spiel zwei der Finalserie um die deutsche Basketball-Meisterschaft gegen Bamberg verloren. In eigener Halle gab es ein 61:63 gegen Bamberg.
Beste Werfer Oldenburg: Burrell (13/1-3er), Kramer (11), Jenkins (9/1), Chubb (8/0), Joyce (7/1), Smeulders (7/0), Paulding (3/1), Wysocki (3/0)
Bamberg: Ford (15/0-3er), Jacobsen (14/3), Gavel (9/1), Nachbar (9/0), Zirbes (7/0), Goldsberry (4/0), Neumann (4/0), Tadda (1/0)
Zuschauer: 3.148
Play-off-Sand: 0:2
Nach einer schwachen Anfangsphase kämpften sich die Oldenburger vor allem mit einer aggressiven Defense in die Partie. In der Schlussphase des ersten Viertels kamen die Gastgeber richtig in Fahrt, zogen mit drei schnellen Körben auf 24:16 davon. Im zweiten Durchgang bauten den Baskets ihre Führung weiter aus gegen völlig neben sich stehende Bamberger, die vor allem aus der Distanz nicht wie gewohnt trafen. Die 40:26-Führung für die Gastgeber zur Pause war vollkommen verdient.
Die Oldenburger kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Auf einmal ging gar nichts mehr bei den Niedersachsen. Im dritten Viertel gelangen den Gastgebern nur vier Punkte. Der Vorsprung war dahin, die stabilisierten Bamberger kamen auf 40:44 heran und gingen zu Beginn des letzten Durchgangs nach langer Zeit wieder einmal in Führung - 47:46. Oldenburg wurde immer nervöser und gab die Partie in der Schlussphase komplett aus der Hand. Die Hausherren trafen kaum noch etwas, vor allem der bislang so verlässliche Julius Jenkins bekam kein Bein auf den Boden, und verloren eine sicher geglaubte Partie doch noch.