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Barthel feiert zweiten Turniersieg

Mona Barthel nach dem Turniersieg in Paris © picture-alliance / dpa Fotograf: Ian Langsdon Detailansicht des Bildes Mona Barthel feierte den zweiten Turniersieg ihrer Karriere. Mona Barthels Siegeszug im Jahr 2013 geht weiter. Die Tennisspielerin aus Neumünster hat am Sonntag in Paris den zweiten Turniersieg ihrer Karriere errungen. Die 22-Jährige bezwang im Finale der mit 690.000 Dollar dotierten WTA-Veranstaltung die an Nummer eins gesetzte und Weltranglisten-Siebte Sara Errani (Italien) mit 7:5, 7:6 (7:4). Bereits im ersten Satz breakte die Weltranglisten-45. ihre Gegnerin im achten Spiel und schlug später beim Stand von 5:3 zum Satzgewinn auf. Errani - immerhin French-Open-Finalistin 2012 - kämpfte sich aber noch einmal heran und gab sich erst nach 52 Minuten geschlagen. Im zweiten Satz machte es die Deutsche ähnlich spannend. Nachdem sie im dritten Spiel noch drei Breakbälle vergeben hatte, nahm sie Errani im sechsten Spiel den Aufschlag ab. Beim Stand von 5:2 schlug sie zum Satzgewinn auf und musste erneut den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen. Im Tie-Break behielt sie dann die Nerven und verwandelte nach knapp zwei Stunden Spielzeit ihren vierten Matchball.

Bereits in Hobart im Finale

Im vergangenen Jahr hatte Angelique Kerber das Turnier gewonnen. Die Kielerin pausiert derzeit wegen einer Überbelastung der Wirbelsäule. Barthel hatte bereits in Hobart (Australien) Anfang des Jahres im Endspiel gestanden. Anders als 2012, als sie an gleicher Stelle ihren ersten Turniersieg gefeiert hatte, verlor sie dieses Mal gegen die Russin Jelena Wesnina. In Auckland hatte es die Schleswig-Holsteinerin zuvor bis ins Semifinale geschafft. Ausgerechnet bei den Australian Open ereilte die Norddeutsche dann ein überraschendes Erstrunden-Aus. Für das Fed-Cup-Duell am kommenden Wochenende mit Frankreich in Limoges sagte die 22-Jährige jedoch ab. Dabei hatte sie beim Turnier in Paris in Marion Bartoli und Kristina Mladenovic zwei französische Fed-Cup-Spielerinnen bezwungen. Die Absage an Teamchefin Barbara Rittner begründete sich mit dem Hinweis, sich zunächst weiter auf ihre Einzelkarriere konzentrieren zu wollen.

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Mona Barthel © dpa Fotograf: David Clifford
 

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