Stand: 04.10.2017 19:30 Uhr

Wind, Wellen, Party - Surf-Weltcup vor Sylt

Wind, Wasser, Wellen und heiße Partynächte - seit dem Wochenende tummelt sich wieder die Windsurf-Elite beim Weltcup auf der Nordseeinsel Sylt. Noch bis zum 8. Oktober zeigen hier die Stars der internationalen Surfer in den Disziplinen Wellenreiten, Slalom, Freestyle und Foil, was sie können. Mehr als 200.000 Besucher kommen jedes Jahr zu diesem Kult-Event. Es gilt die Regel: Wer einmal da war, bekommt nie genug. Diesmal surfen rund 150 Teilnehmer um wichtige Weltranglisten-Punkte. Außerdem wird am Brandenburger Strand das WM-Finale im Wellenreiten ausgetragen. Prominentester Teilnehmer ist der Waveriding-Weltmeister Philip Köster, der beim Saisonfinale am Mittwoch seinen vierten Titel geholt.

Frauen kämpfen im Wellenreiten um den Sieg

"Es wäre ein Traum, wenn ich nach 2011 und 2012 vor deutschem Publikum erneut Champion werden könnte", sagte der auf den Kanaren lebende 23-jährige Deutsche. Der Publikumsliebling schaffte es am Mittwoch nach seiner schweren Knieverletzung im vergangenen Jahr, sich zum vierten Mal die Krone der Wellenreiter zu sichern. Zum Auftakt vor dem Brandenburger Strand in Westerland waren am Sonntag die Slalomfahrer gefordert. Beim ersten Slalom-Wettkampfs belegte der Kieler Vincent Langer Rang zwei. Er musste nur dem Österreicher Marco Lang den Vortritt lassen. Es folgen weitere Slalom-Rennen, dann Freestyler und Foiler. Frauen sind nur in der Disziplin Wellenreiten am Start.

Vorzeitiger WM-Titel im Slalom für Antoine Albeau?

Die Freestyler beenden ihre Wettbewerbsserie auf Sylt. Erwartet wird ein Zweikampf zwischen dem aktuell führenden Jose Estredo aus Venezuela und dem Niederländer Amado Vrieswijk. Im Slalom könnte sich das 45-jährige Urgestein Antoine Albeau schon vor dem abschließenden Wettkampf in Neukaledonien im Südpazifik krönen. Für den Franzosen wäre es der 21. WM-Titel.

Partymeile: Ein Durchkommen ist kaum möglich

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Beim Surf-Weltcup wird die Westerländer Promenade zur Partymeile.

Es sind aber definitiv nicht nur die Rennen auf dem Wasser, die die Massen anziehen. Es ist einfach diese gigantische Partylaune, die die Surf-Cup-Fans aus ganz Deutschland seit Jahrzehnten wiederkommen lässt. Auf der Kurpromenade ist ein etwa 200 Meter langes Zelt aufgebaut. Schon am frühen Abend ist hier kaum noch ein Durchkommen möglich - bei NDR Partymusik wird getanzt, wo man gerade geht und steht.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 30.09.2017 | 19:30 Uhr