Stand: 26.03.2016 21:16 Uhr

SSC setzt sich gegen Potsdam durch

Die Volleyballerinnen des Schweriner SC stehen im Halbfinale der Play-offs um die deutsche Meisterschaft. Nach dem 3:1-Heimsieg vor einer Woche setzten sich die Mecklenburgerinnen auch im zweiten Viertelfinalspiel beim SC Potsdam durch. 3:2 (21:25, 25:22, 26:24, 19:25, 15:12) gewann der deutsche Rekordmeister nach 121 Minuten am Samstagabend vor 1.014 Zuschauern bei den Brandenburgerinnen und entschied die "Best-of-Three"-Serie für sich. Gegner im Halbfinale ist wie im Vorjahr der MTV Stuttgart. Die erste Partie der "Best-of-Three"-Serie findet am 2. April in Schwerin statt. Gegen die Schwäbinnen war der SSC im Vorjahr mit zwei Niederlagen ausgeschieden.

Schwacher erster Satz, starker zweiter Satz

Wie schon in Schwerin hatte der SSC Mühe, in die Partie zu finden. Im ersten Satz lag das Team von Trainer Felix Koslowski permanent in Rückstand, ehe es zum Ende des Durchgangs doch noch einmal spannend wurde. Aber mit vier Punkten in Folge siegten die Potsdamerinnen 25:21 und gingen 1:0 in Führung. Umgekehrt lief es im zweiten Durchgang. Anja Brandt & Co. dominierten von Beginn an, schwächelten ein wenig in der Mitte, zogen dann gegen Ende davon und schafften mit dem 25:22 den Satzausgleich.

Tie-Break bringt die Entscheidung

Aber Potsdam ließ nicht nach, lieferte dem SSC weiter eine umkämpfte Partie. Mit 26:24 entschied Schwerin den dritten Satz nur knapp für sich, der vierte Satz ging relativ deutlich mit 19:25 verloren. Zwischenzeitlich hatten die Norddeutschen einen Rückstand von zehn Punkten. Der Tie-Break musste also die Entscheidung bringen. Beide Teams zeigten nun hochkarätiges Volleyball und lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch mit teilweise spektakulären Ballwechseln. 6:3 lag der SSC vorne, Potsdam kam auf 9:8 heran. Aber die Schwerinerinnen behielten im Schlusspurt die Nerven und siegten schließlich 15:12 - das Halbfinale war errreicht. Beste SSC-Spielerin war Jennifer Geerties mit 23 Zählern. Beim SCP glänzte die frühere Schwerinerin Saskia Hippe mit 19 Punkten.

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