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Unvergessene WM-Momente

Furiose Aufholjagden, Fotofinish-Entscheidungen und Fabel-Weltrekorde:
Seit 1983 haben 15 Leichtathletik-Weltmeisterschaften für unvergessene Sportmomente gesorgt. Sportschau.de lässt die denkwürdigsten in einer Multimedia-Doku Revue passieren.

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1983 - 1987

Helsinki 1983: "Williiiiiieeeee" Wülbeck

1:43,65 Minuten! "Williiiiiieeeee" Wülbeck gelingt in der finnischen Hauptstadt bei den ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften über 800 m der Lauf seines Lebens. WM-Gold und ein deutscher Rekord für die Ewigkeit. Er hat bis heute Bestand.

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1983 - 1987

Rom 1987: "Kampf der Titanen"

Das Finale über 400 m Hürden in Rom geht als "Kampf der Titanen" in die WM-Annalen ein. Innerhalb von zwei Hundertstelsekunden werfen sich Edwin Moses, Danny Harris und Harald Schmid ins Ziel - zum Leidwesen des Deutschen auch in dieser Reihenfolge.

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1991 - 1999

Tokio 1991: Powells Jahrhundertsprung

8,91 m, einen Zentimeter weiter als der legendäre Bob Beamon 1968 in Mexiko-Stadt. Mit zu viel Rückenwind für einen Weltrekord, doch Carl Lewis muss sich 1991 bereits wie der sichere Weitsprung-Weltmeister gefühlt haben. Dann trat Mike Powell auf den Plan!

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1991 - 1999

Stuttgart 1993: Stimmung im Schwabenland

Die Zuschauer sind der Star bei der WM in Stuttgart. Ob Gewinner oder Verlierer, Helden oder Unglücksraben, die Schwaben feiern jeden. Der Fairplay-Preis der UNESCO geht zu Recht an das Stuttgarter Publikum. Stehende Ovationen bekommt auch Heike Drechsler, die zehn Jahre nach Helsinki ihr zweites WM-Gold im Weitsprung gewinnt und von der Atmosphäre überwältigt ist.

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1991 - 1999

Stuttgart 1993: Ottey oder Devers?

Ganz oben auf dem WM-Treppchen steht Merlene Ottey angesichts ihrer Klasse überraschend selten. Dreimal Gold, viermal Silber und siebenmal Bronze heimst die Jamaikanerin bei Weltmeisterschaften ein. Legendär: das Wimpernschlag-Finale über 100 m in Stuttgart mit Gail Devers.

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1991 - 1999

Göteborg 1995: Neue Dreisprung-Dimensionen

18,16 m im ersten Versuch und unglaubliche 18,29 m im zweiten Anlauf - Jonathan Edwards schreibt in Göteborg Leichtathletik-Geschichte mit zwei Fabel-Weltrekorden hintereinander. Die Dreisprung-Bestmarke des Briten gilt bis heute.

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1991 - 1999

Athen 1997: Breuers Finale furioso

Von Platz vier zu Gold in "fliegenden" 48,7 Sekunden - das Finish von Grit Breuer in Athen ist unvergessen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Mecklenburgerin bereits eine dreijährige Sperre wegen Medikamentenmissbrauchs (Clenbuterol) hinter sich.

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1991 - 1999

Sevilla 1999: Wo ist der Wassergraben?

Hammerwerfer Karsten Kobs dreht in Sevilla auf und auch ein bisschen durch - 80,24 m im ersten Versuch, Weltmeister und ein legendärer Jubellauf mit einer Zwischenstation im Wassergraben ...

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2001 - 2009

Edmonton 2001: Der Sprung seines Lebens

Martin Buß hat bei der WM in Edmonton keiner auf der Rechnung. Doch dann überspringt der 25-jährige Deutsche 2,36 m. Und keiner kann folgen. Ein deutscher Weltmeister im Hochsprung! Bis heute der einzige.

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2001 - 2009

Edmonton 2001: Riedel, der Herr der Ringe

Viermal in Folge von 1991 bis 1997 und dann noch mal in Edmonton: Lars Riedels fünf WM-Siege sind herausragend und wohl ein Rekord für die Ewigkeit. Der fünfte Titel 2001 in Kanada "war der schwerste", sagt der Diskus-Olympiasieger von 1996.

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2001 - 2009

Edmonton 2001: "Super-Ingos" Sensations-Silber

In Kanada stürmt "Super-Ingo" Schultz ohne nennenswerte internationale Erfahrung zu Silber über die Stadionrunde. "Auf der Zielgeraden kamen zwei an mir vorbei, einen davon habe ich noch umgehauen", erzählt der Senkrechtstarter hinterher.

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2001 - 2009

Paris 2003: "I did not move!"

Erst trotzig, dann untröstlich - das Drama um Jon Drummond ist das Vermächtnis der WM in Paris. Der Sprinter will seine Disqualifikation nach einem Fehlstart nicht wahrhaben und legt die Weltmeisterschaften mit einem minutenlangen Liegestreik vorübergehend lahm.

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2001 - 2009

Osaka 2007: Höhnes Höllenqualen

In Japan spielt das Drama um Geher André Höhne. Der Berliner liegt auf Medaillenkurs, ehe ihm ein Kampfrichter und die Hitze von Osaka den bitteren K.o.-Schlag versetzen.

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2001 - 2009

Berlin 2009: Bolt lässt Berlin beben

Ein Blitz namens Bolt schlägt auf der blauen Bahn von Berlin ein:
9,58 Sekunden über 100 m und
19,19 Sekunden über 200 m!
Mit zwei Fabel-Weltrekorden verschiebt der Jamaikaner die vermeintlichen Grenzen des menschlich Machbaren. WM-Momente für die Ewigkeit.

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2001 - 2009

Berlin 2009: Nerius' perfekter Abschied

Zum Abschluss den größten Erfolg der Karriere feiern und das auch noch vor heimischem Publikum. Klingt zu schön, um wahr zu sein. Speerwerferin Steffi Nerius hat es geschafft - 2009 in Berlin.

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2001 - 2009

Berlin 2009: Der Harting und das Trikot

Drei WM-Titel, drei zerrissene Trikots: Diskus-Dominator Robert Harting wirft weit und feiert seine Gold-Medaillen speziell. Das weiß seit 2009, als der Berliner im letzten Versuch mit persönlicher Bestleistung noch den Polen Piotr Malachowski abfängt, auch WM-Maskottchen Berlino.

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2001 - 2009

Berlin 2009: Stehaufmännchen Oeser

Im Olympiastadion beweist Siebenkämpferin Jennifer Oeser Stehaufmännchen-Qualitäten. Nach ihrem Sturz im 800-m-Rennen scheint die Medaille für die Deutsche verloren. Doch Oeser rappelt sich auf und startet mit dem Publikum im Rücken eine beeindruckende Aufholjagd.

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2001 - 2009

Berlin 2009: Semenya siegt und leidet

Caster Semenya taucht bei der WM in Berlin wie aus dem Nichts auf und deklassiert im 800-m-Finale die Weltelite - mit gerade einmal 18 Jahren. Für die maskuline Südafrikanerin der Startschuss einer Leidenszeit. Der Weltverband sperrt Semenya und ordnet einen Test zur Überprüfung ihres Geschlechts an. Was folgt ist eine heftige Debatte zum Thema intersexuelle Athleten, die bis heute nicht abgeschlossen ist.

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2011 - 2015

Daegu 2011: "Raus ist er!"

Disqualifikation des Dominators Usain Bolt. Der Jamaikaner geht zu früh aus dem Block. Landsmann Yohan Blake nutzt die Chance und wird Weltmeister. Das 100-m-Finale von Daegu ist ein denkwürdiges.

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2011 - 2015

Daegu 2011: Pistorius schreibt Geschichte

Oscar Pistorius gelingt historisches. Als erster Mensch mit Behinderung startet der beidseitig unterschenkelamputierte Südafrikaner bei einer WM für Nichtbehinderte. Der "Blade Runner" schafft es bis ins Halbfinale. So außergewöhnlich seine sportliche Leistung, so tragisch verläuft anschließend sein Privatleben. Pistorius erschießt 2013 seine Freundin Reeva Steenkamp und wird wegen Totschlags zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

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2011 - 2015

Daegu 2011: Storls Sensationssieg

Erster deutscher Kugelstoß-Weltmeister und der jüngste überhaupt: Der 21-jährige David Storl düpiert in Daegu mit seinen 21,78 m im letzten Versuch die Welt-Elite. Zwei Jahre später in Moskau verteidigt Storl sein WM-Gold - dank Fotograf Kai Pfaffenbach ...

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2011 - 2015

 

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2011 - 2015

Moskau 2013: Der Hammer von Holzdeppe

Renaud Lavillenie? Nein, Raphael Holzdeppe! In Moskau bezwingt der 23-Jährige den französischen Überflieger und krönt sich zum ersten deutschen Stabhochsprung-Weltmeister.

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2011 - 2015

Moskau 2013: Protest auf dem Podest?

Russische Weltmeisterinnen, die in Moskau auf dem Siegerpodest mit einem Kuss auf den Mund gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz von Wladimir Putin protestieren? So sieht es bei Tatjana Firowa und Xenija Ryschowa zunächst aus. Die 400-m-Sprinterinnen bestreiten hinterher allerdings eine politische Motivation ihres Gefühlsausbruchs. Etwas anderes wäre für die russische Stabhochsprung-Weltmeisterin Jelena Issinbajewa auch unvorstellbar gewesen ...

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2011 - 2015

Peking 2015: "König" Eaton eine Klasse für sich

Zweimal Olympiasieger, zweimal Weltmeister - Ashton Eaton ist einer der größten unter den "Königen der Athleten".
In Peking verbessert der US-Amerikaner seinen Weltrekord auf überragende 9.045 Punkte. Nicht verwunderlich, dass Eaton Anfang 2017 seine beeindruckende Karriere wegen fehlender sportlicher Ziele beendet.

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2011 - 2015

Peking 2015: Bolt nur vom Segway zu stoppen

Einmal Usain Bolt stoppen, davon träumen viele Konkurrenten. Geschafft hat es in Peking ein chinesischer Kameramann - unfreiwillig. Der Segway-Unfall nach dem 200-m-Sieg des Jamaikaners fällt unter die Rubrik: "gerade noch mal gutgegangen". Die wohl wertvollsten Beine der Leichtathletik-Geschichte bleiben unverletzt. Zwei Tage später holt Bolt mit der Staffel sein drittes WM-Gold in Chinas Hauptstadt.

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Credits

Matthias Heidrich
Christin Woyczik

Musik:
"Moment of my life" , Stefanie Rhein
und NDR Bigband

 

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Usain Bolt - Der größte Sprinter aller Zeiten

Achtfacher Olympiasieger, elfmaliger Weltmeister, Weltrekordhalter: Usain Bolt ist der größte Sprinter aller Zeiten. NDR.de blickt in einer Multimedia-Doku auf seine einzigartige Karriere zurück. mehr

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