Stand: 14.11.2017 23:47 Uhr

ATP-Finale: Zverev unterliegt Federer

Erste Niederlage in London: Frust bei Alexander Zverev.

Tennisprofi Alexander Zverev darf trotz einer Niederlage im Generationenduell gegen Roger Federer noch auf den Halbfinal-Einzug beim ATP-Finale in London hoffen. Der Hamburger benötigt nach dem 6:7 (6:8), 7:5, 1:6 gegen den Schweizer Superstar am abschließenden Gruppenspieltag allerdings einen Sieg für den Sprung in die Vorschlussrunde. Am Donnerstag (21 Uhr/MEZ) trifft der 20-jährige Zverev im entscheidenden Spiel der Turnier-Debütanten auf Jack Sock (USA). "Ich bin sehr positiv gestimmt. Wenn ich mein Niveau halte, habe ich sehr gute Chancen im Halbfinale zu stehen", sagte Zverev. Der 36 Jahre alte Federer indes qualifizierte sich bei seiner 15. Teilnahme an der inoffiziellen Tennis-WM bereits zum 14. Mal für das Semifinale - und das als Sieger der "Boris-Becker"-Gruppe.

Erster Satz: Zverev lässt Chancen liegen

Vor 17.000 Zuschauern konnte Zverev, der in diesem Jahr bis dato zwei von drei Duellen gegen Federer gewonnen hatte, gleich im ersten Spiel drei Breakbälle nicht nutzen. Beide Spieler leisteten sich zu Beginn viele ungewohnte Fehler, erst allmählich wurde das Niveau besser. Im Tiebreak vergab Zverev eine 4:0-Führung - und wenig später einen Satzball. Mit einer verschlagenen Vorhand ermöglichte er Federer dann den Gewinn des ersten Durchgangs.

Altmeister mit dem besseren Endspurt

Der achtmalige Wimbledongewinner nutzte diese Phase und nahm Zverev unmittelbar im Anschluss gleich den Aufschlag ab. Der deutsche Youngster kämpfte sich aber grandios zurück und holte sich Satz zwei. Im dritten Durchgang glückten Federer gleich zwei Breaks zum 4:1. Anschließend spielte der Routinier das Match gegen den schwächelnden Deutschen souverän zu Ende.

Federer über Zverev: " Er ist ein großartiger Spieler"

"Es war ein guter Kampf", sagte der Rekord-Grand-Slam-Turniersieger und lobte seinen jungen, deutschen  Rivalen: "Ich freue mich auf seine Zukunft. Er ist ein wundervoller Typ und ein großartiger Spieler." Vielleicht gibt es ja ein schnelles Wiedersehen - im Finale.

Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 15.11.2017 | 09:25 Uhr

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