Ein Platz, um Robert Enkes zu gedenken: Zum ersten Todestag des Nationaltorwarts hat Hannover 96 vor seinem Stadion ein 35 Quadratmeter großes "Trauerzelt" aufgestellt.
Darin erinnern Schals, Fotos und Briefe, die im vergangenen Jahr vor dem Stadion abgelegt wurden, an den 96-Keeper Robert Enke.
Der Verein hat zudem ein "Buch der Gedanken" ausgelegt, in dem viele Menschen ihre Erinnerungen an Robert Enke verewigen.
Auf dem Friedhof in Empede findet an Robert Enkes Grab eine Gedenkfeier statt. DFB-Präsident Theo Zwanziger, Bundestrainer Joachim Löw, Teammanager Oliver Bierhoff und DFB-Vizepräsident Karl Rothmund (v.r.) sind zugegen...
...und legen im Namen des Deutschen Fußball-Bunds einen Kranz nieder.
Witwe Teresa Enke wendet sich in einem persönlichen Brief an alle Trauernden, die vor der nicht-öffentlichen Gedenkfeier das Grab ihres Mannes besuchen.
Den Tag über ist das Zelt am 96-Stadion geöffnet. Stetig kommen Hannoveraner vorbei, um zu trauern.
"Es kommen aber keine Unmengen von Menschen. Schüler auf dem Weg zur Schule und Menschen auf dem Weg zur Arbeit schauen vorbei und halten für kurze Zeit inne. So hatten wir das erwartet und gewünscht", berichtet 96-Pressechef Andreas Kuhnt.
Bei den jugendlichen Fans war Robert Enke sehr beliebt. Davon zeugen viele Bilder, die im vergangenen Jahr aufgehängt wurden.
Rund 1.000 Menschen schließen sich am Mittwochabend einem Gedenkmarsch für Robert Enke durch Hannover an.
Ihr Weg führt sie bis zum 96-Stadion...
...wo viele von ihnen weitere Kerzen in Gedenken an Robert Enke anzünden.
Eines wird ein Jahr nach der Tragödie deutlich: Viele Menschen in Hannover werden ihren Torwart und den Menschen Robert Enke nie vergessen.