Handball-Champions-League, Gruppe A
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Die SG Flensburg-Handewitt tat sich lange Zeit sehr schwer.
Die SG Flensburg Handewitt hat am letzten Vorrunden-Spieltag der Champions League zumindest den zweiten Tabellenplatz perfekt gemacht und darf sogar noch auf den Gruppensieg hoffen. Dazu reichte der Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes am Donnerstagabend ein 29:29 (13:14) beim direkten Verfolger Medwedi Tschechow Moskau. Damit die SG als Erster ins Achtelfinale einziehen darf, muss am Sonnabend der HSV Hamburg sein Heimspiel gegen Montpellier HB verlieren. Gegen die Russen erwischten die Flensburger trotz der strapaziösen, zweitägigen Anreise wegen des Streiks am Hamburger Flughafen einen Start nach Maß. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff gingen die Schleswig-Holsteiner konzentriert zu Werke und führten schnell mit 5:2 (7.).
Tore Medwedi Tschechow: Dibirow 8, Filippow 5, Schelmenko 5, Schischkarew 4, Kokscharew 3/3, Gorbok 3, Tschipurin 1
SG Flensburg-Handewitt: Kaufmann 6, Eggert 5/3, von Gruchalla 5, Glandorf 3, Mogensen 3, Heinl 3, Weinhold 2, Gustafsson 2
Zuschauer: 1.700
Dies war allerdings auch die beste Phase der Flensburger in der ersten Halbzeit. Denn im Anschluss lief bei ihnen nicht mehr viel zusammen. Holger Glandorf und Co. leisteten sich nun im Angriff viele Abspielfehler und unnötige Ballverluste und luden Moskau immer wieder zu Tempogegenstößen ein. Wenigstens zeigte SG-Keeper Mattias Andersson jetzt seine ganze Klasse und entschärfte neben schwersten Bällen auch drei Siebenmeter im ersten Durchgang. Allein dem Schweden war es zu verdanken, dass die Flensburger zur Pause lediglich mit 13:14 zurücklagen.
Flensburgs Anders Eggert behielt am Schluss die Nerven.Die SG Flensburg Handewitt hat am letzten Vorrunden-Spieltag der Champions League zumindest den zweiten Tabellenplatz perfekt gemacht und darf sogar noch auf den Gruppensieg hoffen. Dazu reichte der Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes am Donnerstagabend ein 29:29 (13:14) beim direkten Verfolger Medwedi Tschechow Moskau. Damit die SG als Erster ins Achtelfinale einziehen darf, muss am Sonnabend der HSV Hamburg sein Heimspiel gegen Montpellier HB verlieren. Gegen die Russen erwischten die Flensburger trotz der strapaziösen, zweitägigen Anreise wegen des Streiks am Hamburger Flughafen einen Start nach Maß.
Auch nach dem Seitenwechsel suchten die Norddeutschen weiter ihren Rhythmus. In der Verteidigung agierten die Flensburger zu passiv und in der Offensive prägten weiterhin Fehlwürfe und -Pässe das Bild. Medwedi nutzte diese Schwächen nun gnadenlos aus und zwangsläufig lief die SG nach 43 Minuten einem 18:23-Rückstand hinterher. Eine Auszeit von SG-Trainer Vranjes rüttelte das Team wieder wach und der Bundesligist kam auf 25:26 (52.) heran. Bis zum Schluss rannte die SG nun diesem einen Tor hinterher, ehe Anders Eggert mit einem verwandelten Siebenmeter 24 Sekunden vor Spielende doch noch den 29:29-Endstand herstellte.