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Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat am Sonntag in der Champions League einen überzeugenden Sieg gefeiert. Acht Tage nach dem 31:31 gegen den dänischen Meister KIF Kolding ließen die "Zebras" in eigener Halle Amicitia Zürich beim 42:24 (18:12) keine Chance. Mit nunmehr 9:1 Punkten führt das Team von Coach Alfred Gislason die Gruppe D vor dem FC Barcelona (8:2) an. Gegen den Schweizer Meister fanden die Schleswig-Holsteiner schwer ins Spiel, vergaben viele Chancen und lagen bereits nach zwei Minuten mit 0:3 zurück. Doch dann fing sich der Favorit und ging in der vierten Minute durch Christian Zeitz erstmals in Führung (4:3). Die gerade in der Anfangsphase hochkonzentriert agierenden Eidgenossen blieben zunächst auf Tuchfühlung. Erst mit zunehmender Spieldauer stellte sich die THW-Abwehr besser auf die Angriffe der Gäste ein. Kiel zog auf 14:8 davon (22.) und behauptete die klare Führung bis zur Pausensirene.
Im zweiten Abschnitt wechselte Gislason sein Team bis auf Marcus Ahlm komplett durch. Doch die zweite Garnitur überzeugte sofort mit schnellem Kombinationsspiel und baute die Führung zügig auf 22:12 (35.) aus. Während bei den Gästen kaum noch ein Anspiel an den Kreis einen Abnehmer fand, begeisterten die Hausherren mit viel Zug zum Tor. Mit seinem Treffer zum 34:21 (50.) sorgte Henrik Lundström erstmals in der Partie für einen 13-Tore-Vorspung, den die Gastgeber trotz einiger Unkonzentriertheiten bis zum Schluss noch ausbauen konnten. Bester Werfer in den Reihen der Norddeutschen war der glänzend aufgelegte Rechtsaußen Christian Sprenger mit neun Treffern gefolgt von Rückraum-Ass Filip Jicha (8) und Dominik Klein (6). Bei Zürich waren Edin Basic (7) sowie Kari Kristjan Kristjansson und Jan Henrik Behrends (je 5) am erfolgreichsten.
THW Kiel - Amicitia Zürich 42:24 (18:12)
Tore Kiel: Sprenger (9), Jicha (8), Klein (6), Anic (5), Zeitz (3), Narcisse (3), Lundström (3), Ilic (3), Ahlm (1), Palmarsson (1)
Beste Werfer für Zürich: Basic (7), Kristjansson (5), Behrends (5)
Zuschauer: 10.250 (ausverkauft)
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