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HSV: Schwalb bleibt - Rost derzeit kein Thema

Trainer Martin Schwalb vom HSV Hamburg © Witters Fotograf: Tim Groothuis Detailansicht des Bildes Martin Schwalb bleibt auch in der kommenden Serie HSV-Trainer. Beim Handball-Bundesligisten HSV Hamburg wird es zur neuen Saison keinen Wechsel auf der Trainerbank geben. Vereinschef Matthias Rudolph sprach dem früheren Profi, über dessen Ablösung es zuletzt vereinzelt Gerüchte gegeben hatte, nun sein Vertrauen aus. "Schwalb bleibt unser Trainer", sagte der 55-Jährige der "Hamburger Morgenpost". Zudem dementierte Rudolph, mit Starcoach Talant Duschebajew (Atletico Madrid) über ein Engagement an der Elbe verhandelt zu haben. Ein Mann, der in einer Beziehung sei und mit einer anderen Frau spreche, sei ja nicht automatisch untreu, philosophierte der Clubchef über den Gedankenaustausch mit dem Übungsleiter. Schwalb, der den HSV 2011 zur Meisterschaft führte und anschließend zunächst den Trainerposten mit dem des Geschäftsführers tauschte, sagte der "Mopo": "Ich werde nächstes Jahr Trainer dieser Mannschaft sein."

Rost Manager - Rudolph dementiert

Frank Rost © NDR Detailansicht des Bildes Der frühere Fußball-Torwart Frank Rost ist als Geschäftsführer beim HSV Hamburg im Gespräch. Schwalb ist derzeit noch in Personalunion Coach und Geschäftsführer. Wie lange er dieser Doppelbelastung noch standhalten muss, ist offen. Nach Uwe Schwenker hatten norddeutsche Medien am Dienstag auch Frank Rost ins Gespräch als Manager beim Bundesligisten gebracht. Der ehemalige Fußball-Nationaltorwart und langjährige Keeper der HSV-Fußballer soll nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" und der "Lübecker Nachrichten" der "Topkandidat" für die Position des Geschäftsführers sein. Rost war am vergangenen Wochenende beim Final-Four-Turnier als Zuschauer in der Hamburger Arena an der Seite von Rudolph gesehen worden. Der Clubchef erklärte am Mittwoch allerdings der "Bild": "Es gab keine Verhandlungen mit Frank Rost. Das Manager-Thema ist bei uns nicht aktuell."

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Torwart Frank Rost © Witters
 
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Frank Rost hat in 426 Bundesligaspielen für Bremen, Schalke und den HSV viel erlebt, verbogen hat sich der Torwart nie. Am 19. Februar 2012 verkündete er sein Karriereende.

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Von den Fußball-Frauen zu den Handball-Männern?

Zurzeit ist Rost, der sein Fernstudium Betriebswirtschaft und Management gerade abgeschlossen hat, Trainer der Fußballerinnen des Hamburger SV in der Regionalliga Nord. Zuletzt hatte Rost angekündigt, seinen ehrenamtlichen Trainerjob zum Saisonende abzugeben. Laut "Bild"-Zeitung wird seine Tätigkeit entgegen einer ursprünglichen Zusage seitens des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht als praktisches Jahr anerkannt. Mit den Gerüchten um ein mögliches Engagement bei den HSV-Handballern bekommt der Abschied jedoch eine andere Note. Laut "Abendblatt" soll Rost mit seiner Bekanntheit und Popularität den Handballern neue Türen öffnen. Vorbild könnte der jetzige Sportchef von Werder Bremen, Thomas Eichin, sein, der zuvor elf Jahre lang als Ex-Fußballprofi ebenfalls branchenfern beim Eishockey-Club Kölner Haie tätig gewesen war.

Schwenker bestätigt Gespräche mit mehreren Clubs

Uwe Schwenker vor dem Landgericht in Kiel © dpa Fotograf: Markus Scholz Detailansicht des Bildes Freude nach dem Freispruch: Ex-THW-Manager Uwe Schwenker. Am Montag war bekannt geworden, das der frühere THW-Manager Schwenker nach seinem Freispruch vor der Rückkehr in eine wichtige Position im deutschen Handball stehe. Der 54-Jährige führte nach NDR Informationen bereits Gespräche mit dem HSV Hamburg. Schwenker selbst hielt sich bedeckt: "An Gerüchten möchte ich mich nicht beteiligen, bevor irgendetwas in trockenen Tüchern ist." Auch HSV-Präsident Matthias Rudolph gab sich defensiv: "Uwe Schwenker ist ein Top-Manager. Für ihn kommt nur ein Spitzenclub infrage. Bei uns ist das Thema aber nicht aktuell." Bestätigen wollte Schwenker jedoch, dass er mit mehreren Clubs Gespräche geführt habe. "Im Moment bin ich natürlich offen für viele Positionen und für alles, was mit dem Handball zu tun hat", so der 54-Jährige zu NDR Info. Ein Engagement als Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) schloss er aber aus. "An diesen Gerüchten war nie und ist auch jetzt nichts dran."

Zwölf Meisterschaften mit dem THW Kiel

Schwenker hatte als Manager des THW Kiel zwischen 1994 und 2009 zwölf Meisterschaften, sechs Pokalsiege und vier Europacuptitel gewonnen. Er war am vergangenen Mittwoch vier Jahre nach dem Beginn der Ermittlungen gegen ihn auch im letzten noch offenen Anklagepunkt freigesprochen worden. Im neu aufgerollten Prozess wegen des Vorwurfs der Untreue bestätigte die 3. Große Wirtschaftskammer des Kieler Landgerichts das Urteil vom Januar 2012.

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Ex-Manager des THW Kiel Uwe Schwenker im Landgericht Kiel © dpa / Bildfunk Fotograf: Marcus Brandt
 

Freispruch für Ex-THW-Manager Schwenker

Das Kieler Landgericht hat Uwe Schwenker vom Vorwurf der Untreue freigesprochen. Damit folgten die Richter offenbar Schwenkers Anwalt, der die Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen hatte. mehr

Tabelle der Handball-Bundesliga © picture-alliance / Sven Simon, NDR.de/Screenshot Fotograf: Anke Fleig / SVEN SIMON
 

Ergebnisse und Tabelle Handball-Bundesliga

Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick. mehr

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