Champions League bleibt in norddeutscher Hand
Der HSV gewinnt gegen Barcelona mit 30:29.
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Die HSV-Handballer gewannen das Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona.
Die HSV-Handballer bekommen die Möglichkeit, ihren Champions-League-Titel in der kommenden Saison zu verteidigen. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) teilte am Mittwoch mit, dass der Bundesligist einen Platz in dem Wildcard-Turnier für die Königsklasse bekommt. Dies sei in den Wettbewerbsregeln festgelegt. Gewinnen Pascal Hens und Co. das Ausscheidungsturnier, dürfen sie auch in der Serie 2013/2014 in der Champions League antreten. Die Hamburger hatten sich als Fünfter der Meisterschaft weder direkt noch für das Turnier qualifiziert. Es hätte allerdings auch die Möglichkeit bestanden, dem HSV als amtierenden Champion einen direkten Startplatz für die Gruppenphase einzuräumen. Das tat die EHF nicht und so könnten am Ende die Füchse Berlin die Dummen sein.
Als Bundesliga-Vierter ist der Haupstadtclub im Topf der Bewerber für das Wildcard-Turnier. Nachdem der HSV gesetzt ist, bleiben nur noch drei Plätze übrig, um die die Füchse mit sieben weiteren Clubs konkurrieren: Skjern Handball (Dänemark), Montpellier HB (Frankreich), Pick Szeged (Ungarn), HC Metalurg Skopje (Mazedonien), SPR Wisla Plock S.A (Polen), Kadetten Schaffhausen (Schweiz) und IFK Kristianstad (Schweden). Die EHF will am 21. Juni entscheiden, welche Mannschaften an dem Turnier teilnehmen. Ob der Verband mit den Füchsen einem zweiten deutschen Team den Zuschlag gibt, darf zumindest bezweifelt werden.