Der Kader des THW Kiel 2012/2013
Von Omeyer bis Ahlm - die komplette Kieler Mannschaft.
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Anders Eggert war gegen Lübbecke "nur" zweitbester SG-Werfer mit fünf Toren. Holger Glandorf traf zehnmal.
Die SG Flensburg-Handewitt hat eine starke Saison in der Handball-Bundesliga wie im vergangenen Jahr mit der Vizemeisterschaft gekrönt. Die Schleswig-Holsteiner gewannen das letzte Saisonspiel zu Hause gegen TuS N-Lübbecke mit 30:28 (16:15) und schließen die Serie mit 54:14 Punkten hinter dem souveränen Meister THW Kiel ab, der in der letzten Partie beim TV Großwallstadt 32:29 (10:16) gewann und den Traditionsverein dadurch in die Zweite Liga schickt. Der HSV Hamburg kam eine Woche nach dem Champions-League-Triumph in Melsungen nur zu einem 30:30 (17:14) und bleibt in der Endabrechnung Fünfter hinter den Füchsen Berlin. Die TSV Hannover-Burgdorf hatte dem Hauptstadtclub im letzten Spiel einen harten Kampf geboten, zog letztlich aber mit 30:31 (14:11) den Kürzeren.
Garant des Flensburger Erfolges war Holger Glandorf. Der Rückraumschütze glänzte mit zehn Treffern. Die Kieler, bei denen Marko Vujin mit sieben Toren bester Werfer war, taten sich bei den ums Überleben kämpfenden Großwallstädtern lange schwer. In der Schlussphase setzte sich aber die individuelle Klasse des Meisters und Pokalsiegers durch. Der sechsmalige deutsche Meister Großwallstadt muss nun erstmals seit 44 Jahren den Gang in die Zweite Liga antreten. Fredrik Petersen sicherte mit seinem siebten Tor in den letzten Sekunden dem HSV immerhin ein Remis in Melsungen. Der Schwede absolvierte das letzte Spiel für die Hanseaten. Er wechselt nach Berlin. Hamburgs Linksaußen Hans Lindberg erzielte nur zwei Treffer, trotzdem sicherte er sich zum zweiten Mal nach 2010 die Torjägerkrone (235). Lars Lehnhoffs acht Treffer reichten den Hannoveranern gegen Berlin nicht zum Sieg.
Tore Großwallstadt: Holst (9/3), Graubner (5), Larsson (4), Pomeranz (4), Spatz (4), Schmidt (2), Karason (1)
Kiel: Vujin (7/4), Ilic (5/2), Narcisse (5), Sprenger (4), Ekberg (3/2), Toft Hansen (3), Jicha (2), Sigurdsson (2), Wiencek (1) für Kiel
Zuschauer: 4.500
Tore Flensburg: Glandorf (10), Svan Hansen (6), Eggert (5/2), Atlason (4), Weinhold (2), Djordjic (1), Gustafsson (1), Mogensen (1)
Lübbecke: Schöngarth (8), Wilke (7/4), Pajovic (5), Svensson (4), Gustafsson (2), Tluczyski (2) für Lübbecke
Zuschauer: 5.855
Tore Melsungen: Schröder (8), Stenbäcken (7), Allendorf (6), Hildebrand (4), Danner (2), Fahlgren (1), Karipidis (1), Kubes (1)
Hamburg: Petersen (7), Nilsson (5), Kraus (4), Duvnjak (2), Flohr (2), Lackovic (2), Lindberg (2/2), Schröder (2), Terzic (2), Vori (2)
Zuschauer: 4.300
Tore Hannover: Lehnhoff (8/5), Johannsen (6), Andrea Candau (5), Olsen (4), Patrail (4), Clößner (2), Hykkerud (1)
Berlin: Sellin (9/4), Laen (5), Romero Fernandez (5/3), Igropulo (3/1), Pevonv (3), Jaszka (2), Lund (2), Bult (1), Löffler (1)
Zuschauer: 4.250