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Flensburg lässt Punkte in Lemgo liegen

Ljubomir Vranjes, Trainer des SG Flensburg-Handewitt © picture-alliance Detailansicht des Bildes Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes ist enttäuscht: Sein Team hat in Lemgo wichtige Punkte liegengelassen. Die SG Flensburg-Handewitt ist mit einer Enttäuschung in die Rückrunde der Handball-Bundesliga gestartet. Am Dienstagabend unterlag das Team von Ljubomir Vranjes beim TBV Lemgo mit 29:31 (15:17) und ließ damit wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation zur Champions League liegen. Holger Glandorf war mit sieben Toren treffsicherster SG-Werfer, bei Lemgo erzielte Rolf Hermann (sechs) die meisten Tore.

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Flensburgs Lasse Svan Hansen. © picture-alliance Fotograf: Benjamin Nolte
 
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Mit namhaften Neuzugängen im Rückraum will die SG Flensburg-Handewitt den Abstand zu den Spitzenteams aus Hamburg und Kiel verkürzen. Der SG-Kader in Bildern.

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Flensburg nur ein einziges Mal in Führung

Lemgo - Flensburg 31:29 (17:15)

Tore für Lemgo: Hermann (6), Patrail (5), Liniger (5/5), Preiß (4), Kehrmann (4), Strobel (3), Bechtloff (2), Theuerkauf (1), Johansson (1)
Flensburg: Glandorf (7), Eggert (5/3), Kaufmann (5), Svan Hansen (3), Djordjivic (3), Karlsson (2), Mogensen (2), Heinl (1), Szilagyi (1)
Zuschauer: 4.298

Nach einem Blitzstart des TBV Lemgo, der nach knapp zwei Minuten schon mit 3:0 in Führung lag, fingen sich die Flensburger und konnten die Partie in der Folge offen gestalten. Nach sieben Minuten führten die Schleswig-Holsteiner sogar mit 5:4 - es sollte für sie jedoch ein einmaliges Erlebnis an diesem Abend bleiben. Denn fortan war Lemgo wieder zielstrebiger und zog zwischenzeitlich auf vier Tore davon. Vor allem Mait Patrail glänzte auf TBV-Seite als treffsicherer Schütze. Mit einem 17:15 ging es in die Halbzeitpause.

Erst am Schluss noch mal Spannung

SG-Trainer Ljubomir Vranjes hatte in der Kabine offenbar die richtigen Worte gefunden: Flensburg wirkte nun auf dem Parkett präsenter und kam wieder bis auf einen Treffer heran (40.). Doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Im Gegenteil: Zwischen der 40. und der 50. Minute gelangen den Norddeutschen lediglich zwei Tore, die Gastgeber konnten ihren Vorsprung wieder auf vier Tore ausbauen. Erst gegen Ende wurde es noch einmal spannend, als Victor Szilagy zwei Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer zum 28:29 gelang. Doch Szilagy handelte sich kurz darauf eine Zwei-Minuten-Strafe ein - die Entscheidung zugunsten Lemgos, auch wenn Lars Kaufmann in Unterzahl noch einmal traf.

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