Stand: 10.09.2017 14:03 Uhr

"Recken" weiter mit weißer Weste

von Johannes Freytag, NDR.de
Hannovers Torwart Malte Semisch zeigte erneut eine starke Partie.

Die TSV Hannover-Burgdorf hat auch das vierte Saisonspiel der Handball-Bundesliga gewonnen. Die "Recken" setzten sich am Sonntagmittag mit 25:21 (13:10) bei der TuS N-Lübbecke durch. Nach dem furiosen Erfolg beim THW Kiel hatten die Niedersachsen gegen den Aufsteiger aber mehr Mühe als erwartet. Das Team von Carlos Ortega machte sich vor allem selbst das Leben schwer, weil zahlreiche Torgelegenheiten ungenutzt blieben. So blieb N-Lübbecke stets in Schlagdistanz. TSV-Keeper Malte Semisch verhinderte mehrfach Schlimmeres. Bester Werfer auf Hannoveraner Seite war Kai Häfner mit sechs Treffern.

TSV-Keeper Semisch mit vielen Paraden

N-Lübbecke - Hannover-Burgdorf 21:25 (10:13)

Tore für Lübbecke: Bagaric 6, Zetterman 6/4, Schade 4, Bechtloff 1, Gierak 1, Gruszka 1, Kaleb 1, Remer 1
Tore für Hannover-B.: Häfner 6, Kastening 4, Mortensen 3, Olsen 3, Pevnov 3, Brozovic 2, Böhm 2, Karason 1/1, Patrail 1
Zuschauer: 1.383

Die Niedersachsen schienen schnell für klare Verhältnisse sorgen zu wollen. Nach Timo Kastenings Treffer zum 4:2 lagen sie erstmals mit zwei Toren vorne (7.). Doch danach spielte das Ortega-Team zu unkonzentriert und vergab mehrfach die Möglichkeit, die Führung auszubauen. N-Lübbecke blieb dran, und es war "Recken"-Keeper Semisch zu verdanken, dass die Ostwestfalen nicht zum Ausgleich kamen. Wie schon beim 31:29 in Kiel zeigte der Ziemer-Vertreter eine starke Leistung. Erst nach knapp 20 Minuten besannen sich die TSV-Profis und zogen mit drei Treffern in Folge davon (22./11:7). Aber wieder schlich sich ein wenig der Schlendrian ein: Hätte N-Lübbecke seine Chancen besser verwertet, wäre H-Burgdorf nicht mit einer Drei-Tore-Führung (13:10) in die Halbzeitpause gegangen.

Fahrlässige "Recken" bauen den Gegner auf

Auch im zweiten Durchgang gingen die Gäste fahrlässig mit den eigenen Torchancen um: In den ersten vier Minuten vergaben die "Recken" fünf gute Gelegenheiten, Casper Mortensen scheiterte mit einem Siebenmeter. In doppelter Überzahl kassierten sie dann sogar einen Gegentreffer (35./13:11). Das Spiel drohte zu kippen, doch eine weitere Zeitstrafe rückte die Verhältnisse wieder gerade: Kai Häfner warf eine Vier-Tore-Führung heraus (38./16:12). Der Vorsprung hatte auch neun Minuten vor dem Ende Bestand, und mit zunehmender Spieldauer ging N-Lübbecke die Puste aus. Kastening und Fabian Böhm stellten für Hannover auf Sechs (56./24:18), der vierte Sieg war unter Dach und Fach.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 10.09.2017 | 22:50 Uhr

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