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Fin Bartels (l.) war mit zwei Treffern St. Paulis Matchwinner gegen Duisburg.
Der FC St. Pauli hat sich durch einen glanzlosen 4:1 (1:1)-Erfolg gegen den MSV Duisburg weiter aus der Abstiegszone der zweiten Fußball-Bundesliga entfernt. Daniel Ginczek (18.), der auffällige Fin Bartels (65, 74.) und Joker Mahir Saglik (89.) trafen für die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck. Eine verunglückte Flanke von Benjamin Kern führte zu zwischenzeitlicher Glückseligkeit bei den Gästen (45.+1). "Aus dem Spiel heraus hat Duisburg heute nichts gebacken bekommen. Wir waren klar die bessere Mannschaft und haben gerade in der zweiten Halbzeit richtig Dampf gemacht", befand Ginczek, der seine fünfte Gelbe Karte sah und am Mittwoch (17.30 Uhr) im Nordduell beim Tabellenführer Braunschweig gesperrt fehlen wird.
Beide Teams boten den gut 21.000 Zuschauern im Millerntor-Stadion im ersten Abschnitt fußballerische Magerkost. Die Hausherren hatten zwar mehr Ballbesitz, vermochten es aber nicht, den defensiv gut aufgestellten Gast vor größere Probleme zu stellen. Das 1:0 war dann auch ein Zufallsprodukt: Bartels schlug in Bedrängnis eine Flanke auf den langen Pfosten, fand dort eher zufällig Christopher Avevor, der auf den in der Mitte freistehenden Ginczek passte. Der Rest war für die Dortmund-Leihgabe Formsache. Es war der sechste Saisontreffer des 21 Jahre alten Angreifers. Sicherheit verlieh das Tor den Hanseaten jedoch nicht. Fast alles blieb bei den Kiezkickern im Anschluss Stückwerk. Duisburg passte sich dem schwachen St.-Pauli-Niveau an. Die vor dem finanziellen Kollpas stehenden Meidericher hatten nicht viel mehr als Einsatz und Leidenschaft zu bieten. Jubeln durften sie dennoch, weil Kern ins Nichts flankte und damit die Verteidigung der Hausherren inklusive Keeper Philipp Tschauner überraschte. Die harmlose Hereingabe segelte ins lange Eck. Das Motto der Hamburger lautete in dieser Szene: "Nimm Du ihn, ich habe ihn sicher."
Tore: 1:0 Ginczek (18.), 1:1 Benjamin Kern (45.+1), 2:1 Bartels (65.), 3:1 Bartels (74.), 4:1 Saglik (89.)
Gelb-Rote Karte: Pamic wegen wiederholten Foulspiels (67.)
Zuschauer: 21.054 (ausverkauft)
St. Pauli: Tschauner - Avevor, Mohr, Thorandt, Schachten - Funk, Kringe (65. Daube) - Gyau (64. Gogia), Buchtmann, Bartels - Ginczek (82. Saglik)
Duisburg: Roland Müller - Berberovic, Lachheb, Koch, Benjamin Kern (73. Baljak) - Öztürk, da Silva (76. Ranisav Jovanovic) - Brandy (82. Domowtschiski), Pamic, Brosinski - Exslager
Nach dem Seitenwechsel rissen die Hausherren das Zepter zunächst energisch an sich. Die Norddeutschen attackierten früher und energischer und kamen durch Ginczek (47.) und Joseph-Claude Gyau zu Chancen. Die Hoffenheim-Leihgabe scheiterte bei seinem Startelf-Debüt am aufmerksamen MSV-Keeper Roland Müller (53.). St. Pauli hielt den Druck aufrecht und wurde für seinen Aufwand schließlich belohnt, als Bartels eine feine Vorlage von Christopher Buchtmann technisch anspruchsvoll verwertete. Kurz darauf beraubte sich der Gast durch eine Gelb-Rote Karte gegen Zvonko Pamic (67.) fast schon aller Chancen. Damit der Duisburger Sünden noch nicht genug. Das Abwehrverhalten der "Zebras" vor dem dritten St.-Pauli-Treffer war schlichtweg peinlich: Ein Einwurf von der Mittellinie gelangte zu Akaki Gogia, der ohne Begleitschutz auf Bartels flanken durfte. Der beste Hamburger an diesem Tag wurde ebenfalls nicht gestört und traf zum zweiten Mal. Damit hatten die Norddeutschen ihrem harmlosen Kontrahenten endgültig den Zahn gezogen. Saglik setzte schließlich den Schlusspunkt unter einen schmucklosen Hamburger Auftritt, bei dem am Ende aber immerhin das Ergebnis stimmte.
Autor HSV Fan
Der Autor des Artikels ist vermutlich HSV Fan :-) [mehr]
Wachkoma
bei welchem Spiel will der Kommentator denn gewesen sein? Sollte er tatsächlich im Stadion anwesend gewesen sein, war er wohl nicht richtig wach. Gerade im 2. Abschnitt spielte St. Pauli phasenweise... [mehr]
... Unsinn.
Selten so einen gebalten Unsinn gelesen. Hier stimmt von der Zuschauerzahl bis zur Spielbeschreibung rein gar nichts. Der Verfasser des Artikels scheint das Spiel gar nicht gesehen zu haben. [mehr]