59 Tore: Rüdiger Wenzel. Der gebürtige Lübecker wechselt 1974 zum FC St. Pauli und erzielt in seiner ersten Saison 24 Treffer. Nach den Stationen Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf kehrt "Sonny" 1984 nach Hamburg zurück, wo er noch sechs Jahre in der Ersten und Zweiten Liga für St. Pauli spielt.
43 Tore: Marius Ebbers. St. Pauli ist für Ebbers die fünfte Station im Profi-Fußball. In der Aufstiegssaison 2009/10 markiert der Mittelstürmer 20 Tore.
42 Tore: Franz Gerber. "Schlangen-Franz" ist einer der besten Stürmer in St. Paulis Geschichte. 1977 wird er mit 27 Treffern Torschützenkönig der Zweiten Liga Nord und hat großen Anteil am ersten Bundesliga-Aufstieg der Kiezkicker. Wie Wenzel kehrt auch Gerber nach Stationen bei anderen Clubs noch einmal zum Millerntor zurück. 1988 beendet er seine Laufbahn.
40 Tore: Marcus Marin. Der Stürmer stammt aus der HSV-Jugend, sorgt mit den Stuttgarter Kickers 1991 für St. Paulis Bundesliga-Abstieg und wird dennoch zum Publikumsliebling. Von Kaiserslautern ausgeliehen, trifft er in der Rückrunde 1993/94 zehn Mal. 1997 kehrt er zurück. Unvergessen: 2000 hält sein Tor in letzter Minute gegen Oberhausen St. Pauli in Liga zwei.
33 Tore: Horst Neumann. Der Angreifer spielt von 1971 bis 1979 bei St. Pauli. Dann wechselt er zu Darmstadt 98. Dort wird er in der Saison 1980/81 Torschützenkönig der Zweiten Liga Süd (26 Tore).
31 Tore: Dirk Zander. Der Linksfuß ist ein echter Hamburger Jung', der bei Viktoria Wilhelmsburg/Vettel ausgebildet wird. 1986 kommt er zu St. Pauli und schafft mit dem Team zwei Jahre später den Aufstieg. Nach zwei Jahren in Dresden spielt Zander noch eine Saison (1993/94) am Millerntor.
29 Tore: Martin Driller. Von Borussia Dortmund wechselt Driller 1991 nach Hamburg. Zunächst hat er Eingewöhnungsprobleme, wird dann aber zu einem Leistungsträger. Nach sechs Spielzeiten bei St. Pauli geht Driller 1997 zum 1. FC Nürnberg.
28 Tore: Rolf Höfert. Der Mittelfeldakteur ist viele Jahre Stammspieler beim FC St. Pauli. Beim legendären Derby-Sieg gegen den HSV 1977 führt er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld.
26 Tore: Ivan Klasnic. Der Kroate macht Anfang der 1990er Jahre in der zweiten Mannschaft des FC St. Pauli auf sich aufmerksam. 1997 kommt er zum ersten Mal bei den Profis zum Einsatz. Nach dem Bundesliga-Aufstieg 2001 wechselt Klasnic zu Werder Bremen, wo er 2004 Meister und Pokalsieger wird.
24 Tore: Andre Golke. "Golle" ist Ende der 1980er und Anfang der 90er-Jahre einer der besten Spieler am Millerntor: laufstark, technisch beschlagen und torgefährlich. Nach der Relegationsniederlage gegen die Stuttgarter Kickers 1991 wechselt Golke zum 1. FC Nürnberg.