5. August: Die Braunschweiger feiern einen Saisonauftakt nach Maß. Gegen den Erstligaabsteiger 1. FC Köln gelingt ein 1:0-Heimsieg. Joker Orhan Ademi (Mitte), erst 20 Sekunden zuvor eingewechselt, schießt das Tor des Tages für die "Löwen".
12. August: Mit dem nächsten 1:0-Erfolg bei Union Berlin übernehmen die Niedersachsen am zweiten Spieltag die Tabellenspitze. Marc Pfitzner (2.v.r) erzielt das Siegtor per Handelfmeter.
1. September: Kein Hochwasser, dafür aber Hochstimmung bei Braunschweig: Mirko Boland (l.) schießt die Eintracht mit zwei Toren maßgeblich zum 3:0-Sieg in Aalen. Der vierte Sieg im vierten Saisonspiel für die Eintracht.
23. September: Am sechsten Spieltag "erwischt" es die Eintracht. Die weiße Weste des Spitzenreiters bekommt durch ein 1:1 bei 1860 München einen kleinen Fleck.
26. September: Gegen Duisburg eine Woche später findet die Eintracht mit einem "Last-Minute-3:0-Sieg", alle Tore fallen in den letzten zehn Minuten, wieder in die Erfolgsspur zurück. Während die Eintracht-Profis auf dem Platz glänzen, erreichen die Braunschweiger Fans mit ihrem Transparent nicht annähernd das Niveau ihrer Schützlinge.
30. September: Im Spitzenspiel des achten Spieltags beim 1. FC Kaiserlautern rettet Orhan Ademi, der hier mit Trainer Torsten Lieberknecht abklatscht, den Braunschweigern mit seinem Tor ein 1:1 auf dem Betzenberg.
27. Oktober: Die Braunschweiger bleiben auch im Spitzenspiel gegen die Hertha BSC am elften Spieltag ungeschlagen. 1:1 heißt es am Ende, aber bei der Eintracht hebt keiner ab - außer Domi Kumbela (im Bild) während des Spiels.
24. November: Zwei Siege (Sandhausen und Ingolstadt) und ein Remis (Aue) später endet die fuliminante Serie der Niedersachsen. Beim 1:3 in Cottbus muss das Lieberknecht-Team die erste Saisonniederlage hinnehmen - im 15. Spiel. Zum ersten Mal kassiert die Eintracht mehr als ein Gegentor, bleibt aber Tabellenführer.
28. November: Nur vier Tage später ist die Eintracht wieder obenauf. Domi Kumbela sorgt mit seinem Tor für den 1:0-Sieg im Nordduell gegen den FC St. Pauli und schwingt sich anschließend zur Stimmungskanone auf.
2. Dezember: Das hätte wohl kaum jemand für möglich gehalten: Die Eintracht holt sich die Herbstmeisterschaft. Bereits drei Tage vor dem 2:1 beim FSV Frankfurt ist sie besiegelt, weil Verfolger Hertha nur 1:1 gegen Köln spielt. Zwölf Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage schlagen nach 17 Spielen zu Buche. "40 Punkte sind schon Wahnsinn", jubelt Coach Lieberknecht.
10. Dezember: Nach dem ersten Rückrundenspiel beim 1. FC Köln haben die Braunschweiger 41 Zähler - dank Ermin Bicakcic (l.), der in der Nachspielzeit zum 2:2 trifft.
17. Dezember: Die Braunschweiger beenden ein herausragendes Jahr 2012 mit einem Torfestival. Im Heimspiel gegen Union Berlin gelingt den Niedersachsen trotz zweimaligen Rückstands ein 4:3-Erfolg. Vor allem dank Domi Kumbela (r.), der drei Tore markiert, überwintert die Eintracht als Tabellenführer der Zweiten Liga.
2. Februar: Zum Auftakt der Restrunde im Jahr 2013 siegen die "Löwen" in Paderborn 2:1. Entscheidenden Anteil hat Oliver Petersch (r.), der zum 1:0 trifft und auch sonst ganz stark spielt.
Sehen so Aufsteiger aus? Wahrscheinlich. Im zweiten Rückrundenspiel rettet Joker Pierre Merkel (r.) mit seinem Tor der Eintracht ein 1:1 zu Hause gegen Aalen.
Am 22. Spieltag kehrt Domi Kumbela (l.) in Regensburg nach seiner Gelbsperre zurück ins Team - und sorgt prompt für das entscheidende Tor beim 1:0 gegen den Tabellenletzten.
Rückschlag im eigenen Stadion: Die Braunschweiger kassieren am 23. Spieltag mit dem 1:2 gegen 1860 München die zweite Saisonniederlage. Es ist die erste Pleite vor heimischem Publikum seit dem November 2011. Trainer Torsten Lieberknecht ist dementsprechend bedient.
Der nächste Rückschlag für die "Löwen" folgt eine Woche später. Beim MSV Duisburg unterliegen die Niedersachsen durch einen Treffer von Maurice Exslager mit 0:1. Trotz der dritten Saisonpleite beträgt der Vorsprung der Eintracht auf den Relegationsrang noch elf Zähler.
Der entscheidende Schritt Richtung Aufstieg? Dank Kumbelas Treffer holt Braunschweig ein 1:1 gegen Verfolger Kaiserslautern und hat weiterhin elf Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten aus der Pfalz.
Und wieder Kumbela! Der Toptorjäger sorgt mit seinem Tor für den 2:1-Sieg gegen Dresden am 27. Spieltag.
Eine Nummer zu groß für die Eintracht ist am 28. Spieltag Hertha BSC. Beim Spitzenreiter verliert die Lieberknecht-Elf deutlich mit 0:3.
Doch die Niedersachsen zeigen sich nur wenige Tage später gut erholt - und machen beim 3:1 in Sandhausen den nächsten Schritt in Richtung Bundesliga. Der lange verletzte Dennis Kruppke (l.) steuert bei seinem Comeback einen Treffer bei.
Im Heimspiel gegen Aue gab es mit dem 1:1 einen kleinen Dämpfer: Keeper Petkovic verhinderte mit einem gehaltenen Elfmeter sogar Schlimmeres.
Doch am 31. Spieltag ist Partytime angesagt: Die Eintracht gewinnt 1:0 in Ingolstadt und macht damit den vorzeitigen Aufstieg in die Bundesliga perfekt. 2.500 mitgereiste Fans feiern ausgelassen.
Danach ist die Luft raus bei den Niedersachsen: Gegen Cottbus gibt es ein müdes 0:0, am Hamburger Millerntor (Foto: Marc Pfitzner, l., im Duell mit Florian Bruns) gar ein 1:5.
Das letzte Spiel in Liga zwei endet mit einem 2:2 gegen den FSV Frankfurt. Den Fans ist es egal: Sie feiern während der kompletten 90 Minuten ihre Aufstiegshelden.