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Alles zu Eintracht Braunschweig

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Spieler von Eintracht Braunschweig feiern den Aufstieg in die Bundesliga. © picture alliance / dpa Fotograf: Dominique Leppin
 
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Die schönsten Bilder vom Jubel um die Rückkehr der "Löwen" ins Fußball-Oberhaus.

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Der Eintracht-Weg durch die Spielzeit 2012/2013.

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Fussball-Tippspiel
Fussball im Tornetz mit Mauspfeil (Montage) © fotolia.com Fotograf: creativedoxfoto
 

NDR Tippspiel

Der NDR hat auch in der Saison 2012/13 wieder den Fußball-Experten im Norden gesucht. mehr

 

Eintracht-Idol Worm schlägt Alarm

von Florian Neuhauss, NDR.de

Ronald Worm von Eintracht Braunschweig (r.) © picture alliance / dpa Detailansicht des Bildes HSV-Keeper Uli Stein (l.) mit dem von Krämpfen geplagten Eintracht-Kapitän Ronny Worm. 28 Jahre lang waren Ronald Worm und Co. die letzten Bundesliga-Profis, die Eintracht Braunschweig gesehen hat. Jetzt sind die Tage gezählt. Wenn am ersten Augustwochenende die Saison 2013/2014 beginnt, läuft in der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht die neue Generation Braunschweiger Helden auf: Abwehrchef Deniz Dogan, Sturmspitze Domi Kumbela, Kapitän Dennis Kruppke und nicht zuletzt Aufstiegstorschütze Damir Vrancic haben die Erstliga-Rückkehr perfekt gemacht. "Ich freue mich sehr über den Aufstieg, dass der Verein wieder auf die Beine gekommen ist", sagt Worm NDR.de. Doch dem bis heute letzten Bundesliga-Topstürmer der Eintracht ist beim Gedanken an die Zukunft der "Löwen" bange: "Der Kader ist nicht bundesligareif."

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Braunschweig-Torwart Waldemar Josef ist enttäuscht. © imago
 

Abstieg 1985: Bye-Bye Bundesliga

Zum vorerst letzten Mal bewundern die Fans in Braunschweig im Mai 1985 Bundesligafußball ihrer Mannschaft. Die Eintracht steigt ab und kehrt erst 2013 zurück. mehr

Worm fordert: "Dringend Verstärkungen"

Solche Töne wird man in Braunschweig nicht gerne hören. Aber der 59-Jährige spricht aus eigener Erfahrung, gleich zweimal (1980 und 1985) stieg "Ronny" Worm mit dem Bundesliga-Gründungsmitglied ab. "Das Publikum ist auf jeden Fall erstligareif. Aber die Mannschaft braucht dringend Verstärkungen in jedem Mannschaftsteil", ist Worm überzeugt. "Gut, dass die Eintracht nach dem Aufstieg früh Planungssicherheit hat." Neben einem "sehr guten Torhüter" brauche es einen Nebenmann für Innenverteidiger Ermin Bicakcic. Bei Dogan "drückt bei der Schnelligkeit der Schuh, das hat man bei der Niederlage in Berlin gesehen". Das 0:3 im Topspiel habe zudem offenbart, dass "Kumbela allein schnell auszuschalten ist". Sollte sein kongenialer Partner Kruppke weiter verletzungsanfällig bleiben, müsse auch in vorderster Front dringend noch etwas unternommen werden.

Posipal warnt: "Nicht die Ruhe verlieren"

Peer Posipal © NDR Fotograf Florian Neuhauss Detailansicht des Bildes Ex-Bundesligaprofi Peer Posipal betreibt seit über 20 Jahren eine Möbelhandelsagentur. Ganz anders beurteilt Worms ehemaliger Mitspieler Peer Posipal die Situation. Der Sohn des Weltmeisters von 1954 Josef "Jupp" Posipal hofft zwar auch auf Neuverpflichtungen, geht aber davon aus, dass Manager Marc Arnold den Kader "nur punktuell verstärkt" und warnt sogar davor, "die Ruhe zu verlieren. Es gehört schon einiges dazu, so souverän wie das aktuelle Team in die Bundesliga zu marschieren." Besonders freut sich der ehemalige Scout des Hamburger SV, der seit mittlerweile mehr als 20 Jahren eine Möbelhandelsagentur betreibt, "Kumbela in der Bundesliga zu sehen. Das ist schon ein toller Spieler, wie der kontinuierlich seine Tore gemacht hat. Der wird auch oben funktionieren."

Bundesliga-Star contra Jungspund

Worm und Posipal sind dem Verein seit ihrer aktiven Zeit als Fans treu geblieben - und doch blicken sie aus ganz unterschiedlichen Richtungen auf den Verein. Denn ihre Karrieren in Braunschweig unterscheiden sich deutlich. Auf der einen Seite der gestandene Bundesliga-Profi Worm (380 Spiele/119 Tore für Duisburg und Braunschweig) : "Ich war 1979 eigentlich mit der Vorstellung nach Braunschweig gekommen, oben mitzuspielen. Aber der Schuss ging nach hinten los." Auf der anderen Seite Posipal, der als Jungspund 1984 plötzlich die Chance auf die Erste Liga erhielt - und nach 30 Einsätzen mit zwei Toren und dem Abstieg nie wieder dorthin zurückgekehrt ist: "Das war trotzdem eine tolle Zeit." Zusammengeführt wurden die beiden Welten 1984 von "Mister Jägermeister" Günter Mast (1926-2011).

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Braunschweig feiert den Aufstieg im Eintracht-Stadion. © picture alliance / CITYPRESS 24 Fotograf: Simka/Citypress24
 

Zurück in Liga eins: Eintracht Braunschweig

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Auf und Ab der Eintracht
Enttäuschte Braunschweiger Spieler gehen vom Platz. © imago/Rust
 

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Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht im Sportclub © NDR
 
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Lieberknechts launiger Besuch im Sportclub

28.04.2013 | 22:45 Uhr
NDR Fernsehen: Sportclub

Als "hochverdientes Wunder" beschrieb der Trainer den Aufstieg seiner Braunschweiger Eintracht.

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