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Fussball-Tippspiel
Fussball im Tornetz mit Mauspfeil (Montage) © fotolia.com Fotograf: creativedoxfoto
 

NDR Tippspiel

Der NDR hat auch in der Saison 2012/13 wieder den Fußball-Experten im Norden gesucht. mehr

 

Aufstieg als Déjà-vu für die Eintracht

von Florian Neuhauss, NDR.de

Trainer Torsten Lieberknecht (v.l.), Daniel Davari, Deniz Dogan und Marc Pfitzner von Eintracht Braunschweig © imago/Hübner Detailansicht des Bildes Trainer Torsten Lieberknecht (v.l.), Daniel Davari, Deniz Dogan und Marc Pfitzner bei Braunschweigs-Aufstiegsfeier 2011. Auch wenn Zweitligist Eintracht Braunschweig an Ostern gar nicht im Einsatz war, durften sich die "Löwen" an den Feiertagen noch einmal als Sieger fühlen. Nach dem 2:1-Erfolg der Niedersachsen gegen Dresden am Gründonnerstag patzte Konkurrent Kaiserslautern am Ostersonntag beim 1:1 in Sandhausen. Zwar gewann zeitgleich der 1. FC Köln und zog an Lautern vorbei, Braunschweigs Vorsprung auf Rang drei wuchs aber zumindest um einen Zähler auf stolze zwölf Punkte an. "Das Wochenende ist für uns ganz gut gelaufen", sagt Manager Marc Arnold NDR.de und fügt hinzu: "Ein Punkt ist jetzt nicht die Welt, aber ausgebaut haben wir den Vorsprung doch."

Bundesliga rückt immer näher

Fakt ist: Bei noch sieben ausstehenden Spielen rückt die Bundesliga immer näher. Und wie sich ein Aufstieg anfühlt, wissen nicht nur viele Eintracht-Profis aus eigener Erfahrung, sondern auch Torsten Lieberknecht. Der Trainer, der seinen Schützlingen nach dem Dresden-Spiel Ostern frei gab, weiß im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon zu singen. "Schatzi, schick mir ein Foto", schmetterte der Vater des Erfolgs nach dem Zweitliga-Aufstieg 2011 voller Inbrunst. Am 10. April des Jahres hatten die Niedersachsen mit einem 1:0-Sieg bei der SpVgg Unterhaching den Aufstieg in die Zweite Liga perfekt gemacht.

Lieberknecht das Feierbiest

Sportclub - 24.03.2013 22:45 Uhr

Als Eintracht Braunschweig im April 2011 den Sprung in die Zweite Liga bejubelte, fiel die Saisonanalyse von Coach Torsten Lieberknecht ebenso wortlos wie vielsagend aus ...

Geballte Drittliga-Erfahrung für Liga eins

Zehn Spieler standen damals auf dem Platz, die auch noch heute zum Kader gehören. Knapp zwei Jahre später gegen Dresden wiederum spielten acht "Löwen", die zum Aufstiegsteam zählten - sechs weitere stehen im Aufgebot. "Wir haben uns von Jahr zu Jahr steigern können", sagte Abwehrchef Deniz Dogan jüngst im Sportclub des NDR Fernsehens. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass es sehr sinnvoll sei, weiter auf die Arrivierten zu setzen. Die Drittliga-Führungsriege um Dogan, Dennis Kruppke sowie Domi Kumbela ist das Korsett des heutigen Erfolges - und soll es auch in Zukunft sein. Arnold kündigte zwar vier bis sechs Verstärkungen an, was auch eine Woche nach dem Auftritt im Sportclub der aktuelle Stand ist, setzt aber weiter auf ein eingespieltes Team: 18 Spieler des diesjährigen Kaders sind mindestens bis zum Sommer 2014 vertraglich an Braunschweig gebunden.

Aufstieg 2011: "Wahnsinnige Emotionen"

Manager Marc Arnold (l.) und Geschäftsführer Sören Oliver Voigt von Eintracht Braunschweig © imago/Hübner Detailansicht des Bildes Manager Marc Arnold (l.) und Geschäftsführer Sören Oliver Voigt feierten 2011 mit den Fans. Arnolds Erinnerungen an den Zweitliga-Aufstieg sind noch frisch: "Das waren wahnsinnige Emotionen. Unterhaching, der Aufstieg war sieben Spieltage vor dem Ende perfekt, wahnsinnig früh", erinnert sich der 42-Jährige im Gespräch mit NDR.de: "Wir haben bis in die Nacht gefeiert - die lange Busfahrt war zum Ausschlafen gut. Im Stadion in Braunschweig ging es dann mit zirka 2.000 Fans weiter. Nach meiner Karriere als Spieler war der Aufstieg der bis dato größte Erfolg." Als Profi von Borussia Dortmund wurde der heutige Eintracht-Manager 1995 deutscher Meister, mit Hertha BSC zog er 1997 in die Beletage des deutschen Fußballs ein.

Arnold braucht keinen Rechenschieber

Aktuell beschäftigt sich Arnold nach eigenen Angaben weiterhin nur aus Planungsgründen mit der Ersten Liga. "Den Rechenschieber habe ich bisher nicht rausgeholt", betont der Ex-Profi. Aber liegt er in der Schublade bereit? "Die Rechnungen werden ja immer leichter, weil die Zahl der Spiele abnimmt. Und das bekomme ich dann schon noch mit dem Kopf hin", meint er. Theoretisch könnte es bereits in zwei Wochen klappen, dafür müsste die Konkurrenz jedoch mehrfach patzen und Braunschweig seine Spiele bei Spitzenreiter Hertha und in Sandhausen gewinnen. Arnold mahnt: "Es kann noch so viel passieren." Sicher ist immerhin schon einmal, dass die Niedersachsen in dieser Saison schlechtestenfalls wie im Vorjahr Achter werden können. Viel wahrscheinlicher ist aber eine erneute Jubel-Arie - inklusive Gesangseinlagen.

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Ergebnisse und Tabelle zweite Fußball-Bundesliga

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Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht (r.) mit den Neuzugängen Kevin Kratz, Orhan Ademi, Björn Kluft und Jonas Erwig-Drüppel (v.l.) © imago/hübner Fotograf: Hübner
 
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Eintracht Braunschweig hat nach 28 Jahren die Rückkehr in die Bundesliga geschafft - mit diesen Spielern. Das Aufgebot der Niedersachsen für die Saison 2012/13.

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Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht © Sascha Droemer/dapd Fotograf: Sascha Droemer
 

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Braunschweigs Sportdirektor Marc Arnold (l.) und Abwehrchef Deniz Dogan © NDR
 
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Braunschweig für die Erste Liga gerüstet

24.03.2013 | 22:30 Uhr
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Für immer Eintracht: Eine blau-gelbe Liebe

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Horst Beulshausen besitzt auch mit 85 Jahren noch eine Dauerkarte.

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Eintracht Braunschweig schlägt Dynamo Dresden mit 2:1.

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