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In dieser Saison ein gewohntes Bild: Die Spieler von Eintracht Braunschweig jubeln.
Eintracht Braunschweig hat seine überragende Hinrunde in der zweiten Fußball-Bundesliga mit einem 2:1 (2:0)-Sieg beim FSV Frankfurt gekrönt und bereits am 17. Spieltag die 40-Punkte-Marke erreicht. Yannick Stark mit einem Eigentor (12.) und Orhan Ademi (33.) trafen am Sonntag für die Niedersachsen. Für die Hessen war Manuel Konrad (87.) erfolgreich. "Das erste Saisonziel haben wir erreicht. Die Jungs wollen sich aber nicht von der Spitze schubsen lassen", sagte Braunschweigs Sportdirektor Marc Arnold.
Tore: 0:1 Stark (12./Eigentor), 0:2 Ademi (33.), 1:2 Konrad (87.)
Zuschauer: 4.748
Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke, Heubach, Teixeira - Manuel Konrad, Stark (82. Yun) - Michael Görlitz (59. Roshi), Bambara (59. Lamidi) - Leckie, Kapllani
Braunschweig: Davari - Bohl, Bicakcic, Reichel, Theuerkauf - Pfitzner, Boland - Kruppke, Gianluca Korte (67. Zhang) - Kumbela (90.+1 Damir Vrancic), Ademi (67. Merkel)
Die Eintracht überließ Frankfurt zunächst die Initiative und schlug dann eiskalt zu. Dennis Kruppke verlängerte einen Eckball per Kopf, FSV-Mittelfeldspieler Stark beförderte die Kugel unhaltbar ins eigene Tor (12.). Acht Minuten später hätte schon die frühe Vorentscheidung fallen können. Zunächst zwang Mirko Boland Frankfurts Keeper Patrick Klandt aus 22 Metern zu einer Glanzparade. Nach der anschließenden Ecke setzte Domi Kumbela den Ball zum Entsetzen der Gäste-Fans aus vier Metern über das Tor. Lange dauerte es jedoch nicht, bis der Herbstmeister zum zweiten Mal traf. Kumbela setzte Ademi mit einem Steilpass glänzend in Szene, der Stürmer behielt die Übersicht und schob den Ball überlegt ein (33.).
Braunschweigs Mirko Boland (r.) setzt sich gegen Frankfurts Moise Bambara durch.
Frankfurts Offensiv-Bemühungen lösten hingegen alles andere als Panik bei den Braunschweigern aus, die routiniert ihren Vorsprung verteidigten. Kruppke stand nach schönem Solo allein vor Klandt, schoss den Ball jedoch genau auf den FSV-Schlussmann (54.). Ansonsten begnügte sich die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht damit, defensiv geordnet zu stehen. Doch wer sollte das dem Tabellenführer verdenken? Lange Zeit kontrollierte die Eintracht souverän die Partie. Dennoch wurde es zum Schluss noch einmal eng. Konrad drosch den Ball drei Minuten vor dem Ende aus knapp 20 Metern in die Maschen und machte dem FSV noch einmal Hoffnung. Kruppke hatte in der Nachspielzeit noch die Gelegenheit zum dritten Tor, traf jedoch nach Kumbela-Pass nur die Latte. Fast hätte sich das gerächt. Mit der letzten Aktion der Partie schoss Tim Heubach den Ball per Seitfallzieher an den linken Pfosten. "Wir haben es unnötig nochmal spannend gemacht, weil wir bis zum Frankfurter Tor souverän gespielt haben. Hätten wir aus den vielen Konterchancen ein Tor gemacht, wäre es viel früher erledigt gewesen", analysierte Lieberknecht.