Der teuerste Transfer der "Wölfe": Kurz vor dem Ende der Transferperiode lotst der Werksclub im August 2011 den Brasilianer Diego nach Niedersachsen und überweist dafür geschätzte 15 Millionen Euro an Juventus Turin.
Wolfsburgs Innenverteidiger Andrea Barzagli kommt 2008 vom US Palermo für eine Ablösesumme von 14 Millionen Euro in die Autostadt. Mit ihm als Abwehrchef werden die "Wölfe" deutscher Meister.
Im Sommer 2010 verpflichtet der VfL Simon Kjaer für zwölf Millionen Euro vom italienischen Erstligisten US Palermo. Der dänische Nationalspieler unterschreibt für vier Jahre, wird zwischenzeitlich für ein Jahr an den AS Rom ausgeliehen, kehrt aber im Sommer 2012 zurück.
Obafemi Martins wechselt vor der Saison 2009/2010 vom englischen Erstligisten Newcastle United zu den Niedersachsen. Der nigerianische Stürmer ist den Wolfsburgern eine Summe von 10,5 Millionen Euro wert. 2010 wechselt Martins nach Russland zu Rubin Kasan.
Ein teures Missverständnis leisten sich die Wolfsburger 2003 mit der Verpflichtung von Andres D'Alessandro. Der hochgelobte argentinische Regisseur kommt für neun Millionen Euro von River Plate Buenos Aires, kann die hohen Erwartungen aber nie erfüllen. Nach mehreren Ausleihen wechselt D'Alessandro 2007 zu Real Saragossa nach Spanien.
Ebenfalls neun Millonen Euro kostet Christian Träsch (r.) im Sommer 2011. Der Nationalspieler kommt vom VfB Stuttgart und wird von Coach Felix Magath gleich zum Kapitän bestimmt, muss sich dann aber immer öfter mit einem Platz auf der Bank begnügen.
Linksverteidiger Ricardo Rodriguez wechselt im Januar 2012 vom FC Zürich nach Wolfsburg. Rund 8,3 Millionen Euro kostet der damals 19-Jährige.
Ivan Perisic wird in der Winterpause der Saison 2012/2013 vom VfL verpflichtet. Für den kroatischen Mittelfeldspieler überweist der Werksclub eine Ablösesumme von knapp acht Millionen Euro an den deutschen Meister Borussia Dortmund.
2007 verpflichten die "Wölfe" Grafite für 7,5 Millionen Euro vom französichen Erstligisten Le Mans UC 72. In der kommenden Spielzeit avanciert der bullige Angreifer mit 28 Treffern zum Bundesliga-Torschützenkönig und absoluten Publikumsliebling. Seine Tore sichern zudem die deutsche Meisterschaft. 2011 geht der Brasilianer in die Wüste zu Al-Ahli (Dubai).
Karim Ziani kommt 2009 von Olympique Marseille zum VfL. Der technisch hoch veranlagte Mittelfeldspieler kostet eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro und erhält einen Vierjahresvertrag. Durchsetzen kann er sich nicht. Nach einer Ausleihe zum türkischen Erstligisten Kayserispor löst der VfL im Sommer 2011 den Vertrag mit Ziani in beiderseitigem Einvernehmen auf.