Jörg Albertz wurde wegen seiner spektakulären Freistöße und Distanzschüsse "Hammer-Ali" genannt.
Stefan Beinlich wurde nur auf dem Sportplatz "Paule" gerufen. Das sei schon immer so gewesen, sagte der Ex-Hansa-Kicker einst: "Meine Familie sagt Stefan."
Uwe Seeler: Bodenständig und heimatverbunden - die Hamburger lieben "Uns Uwe" (plattdeutsch für "unser Uwe").
Horst Hrubesch wurde wegen seiner Kopfballstärke als "Kopfballungeheuer" bezeichnet.
Dieter Eilts: Kampfkraft und ein starker Wille zählten zu den Stärken von "Eisen-Dieter". Sein langjähriger Trainer Otto Rehhagel nannte Eilts in Anlehnung an den einstigen brasilianischen Ballkünstler liebevoll "Ostfriesen-Alemao".
Ailton: der "Kugelblitz". Der ehemalige Torschützenkönig verfügte trotz rundlicher Formen über einen überraschend expolsiven Antritt.
Klaus Thomforde: Auf dem Spielfeld zeigte der Ex-St.-Pauli-Keeper außerordentliches Engagement und verdiente sich den Beinamen "Das Tier im Tor".
Berti Vogts, der "Terrier". So bezeichnet wegen seiner kämpferischen Einstellung und weil er seine Gegner stets attackierte.
Jürgen Kohler: Den Mitspielern war Jürgen zu lang, Kohler wohl auch. Da kreierten sie den "Kokser". 'Hey Koks, spiel mal ab!'
Willi Schulz: Bei der WM 1966 in England zeigte der Abwehrchef eine Weltklasseleistung, die ihm zur Ehrenbezeichnung "World-Cup-Willi" verhalf.
Stefan Effenberg verlor 1994 eine Wette in einer Fernsehshow. Er ließ sich den Hinterkopf scheren und einen Tigerkopf aufmalen, der wochenlang hielt. Der "Tiger" war geboren.
Andreas Neuendorf musste wegen eines Zeckenbisses ins Krankenhaus. Mitspieler Ulf Kirsten taufte ihn daraufhin "Zecke". Der Mittelfeldspieler wollte den Namen auf dem Trikot tragen, durfte aber nicht. Also malte Neuendorf zwei Ölbilder und versteigerte sie. Als nun offizieller Künstler durfte er auch einen Künstlernamen beantragen und fortan den Namen "Zecke" auf dem Rücken tragen.
Franz Beckenbauer ist die "Lichtgestalt" des deutschen Fußballs, vor allem aber der "Kaiser". Woher der Name kommt, ist nicht mehr genau nachvollziehbar. Möglicherweise entstand er durch ein Foto, das Beckenbeuer neben der Büste des ehemaligen österreichischen Kaisers Franz I. 1968 zeigt.
Ulf Kirsten: Der "Schwatte", so genannt wegen seiner tiefschwarzen Haare.
Gerd Müller: Der "Bomber" oder auch "Bomber der Nation", weil er Tore am Fließband schoss - in 62 Länderspielen 68 an der Zahl.
Ansgar Brinkmann: Der "weiße Brasilianer", ausgestattet mit außerordentlichen technischen Fähigkeiten.
Oliver Kahn erhielt 2002 als erster und bisher einziger Torhüter den Goldenen Ball für den besten WM-Spieler. Der Boulevard taufte ihn "Titan".
Andreas Möller wurde im Laufe seiner Karriere immer wieder unterstellt, er sei zu weich. Die Fans verpassten ihm in Anlehnung an den einstigen Kinderstar den Spitznamen "Heintje".
Ex-Werder-Profi Torsten Frings bepöbelte 1997 als 20-Jähriger gleich in der zweiten Bremer Trainingseinheit den etablierten Andreas Herzog als "Lutscher". Das Schimpfwort wurde sein Spitzname.
Uli Borowka agierte kompromisslos und zuweilen überhart. Das brachte ihm den Beinamen "die Axt" ein.
Guido Buchwald (l.): "Diego" gennant, weil er 1990 bei der WM im Endspiel Argentiniens Superstar Diego Maradona kaltstellte.
Lukas Podolski (l.): In Anspielung auf die Kölner Karnevalstradition auch "Prinz Poldi" genannt.
Bernard Dietz erhielt seinen Spitznamen "Ennatz" schon als Junge von einem kleinen Mädchen aus der Nachbarschaft, das seinen Vornamen nicht richtig aussprechen konnte.
Rudi Völler: Die markanten Locken des Weltmeisters von 1990 ergrauten schon früh. Thomas Berthold, sein Zimmergenosse beim AS Rom und in der Nationalelf, verpasste ihm den Namen Käthe. Die Medien machten daraus dann "Tante Käthe".
Sebastian Deisler wurde im Boulevard einst als "Basti Fantasti" gepriesen.
Hans-Peter Briegel (r.), die enorm laufstarke "Walz aus der Pfalz".
Thomas Häßler (v.), als gebürtiger Berliner "Icke" genannt.
Blonde Mähne, atemberaubende Spielweise - der "blonde Engel" Bernd Schuster.
Oliver Reck (r.): "Pannen-Olli" griff in seiner Karriere mehrfach daneben, der Boulevard schlug gnadenlos zu.
Ralf Zumdick: Geschmeidige "Katze" im Tor.
Und noch ein begnadeter Torhüter: Sepp Maier, die "Katze von Anzing".
Helmut Rahn, aufgrund seiner Fähigkeiten als Führungsspieler einfach nur der "Boss".
Bernd Schneider (v.), kurz "Schnix".
Jürgen Wegmann behauptete in einem Interview, er sei "giftiger wie die giftigste Schlange" und erhielt den Beinamen "Kobra".
Zweikampfstarker Verteidiger: Horst-Dieter Höttges, der "Eisenfuß".