Fussball-Tippspiel
Sportclub-Tippspiel (Montage) © picture alliance Fotograf: DeFodi
 

Fußball-Tippspiel: Kommende Saison geht's weiter!

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Schiedsrichter Rafati tritt zurück

Schiedsrichter Babak Rafati. © picture alliance / DeFodi Fotograf: DeFodi Detailansicht des Bildes Babak Rafati wird nicht mehr als Schiedsrichter arbeiten. Schiedsrichter Babak Rafati hat seine Karriere als Fußball-Schiedsrichter beendet. "Er ist zurückgetreten", bestätigte Karl Rothmund am Donnerstag. Der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für Schiedsrichter zuständige Vizepräsident sagte weiter: "Ich bedauere es sehr, dass wir einen unserer besten Schiedsrichter verloren haben. Ich kann seine persönliche Entscheidung aber nachvollziehen." Der Hannoveraner, der im November 2011 in einem Kölner Hotel einen Suizidversuch unternommen hatte, pfiff seit 2005 insgesamt 84 Erstliga-Spiele. Der Druck war für Rafati offensichtlich doch zu groß, um wie anfangs erhofft nach einer Pause einen Neuanfang als Referee zu wagen.

Depressions-Erkrankung als Grund

Rafati hatte damals eine Depressions-Erkrankung als Grund für sein Handeln Tat öffentlich gemacht. In einem Schreiben seines Anwalts Sven Menke hieß es, es sei der "falsche Eindruck" entstanden, private Gründe oder familiäre Probleme hätten zu dem Selbsttötungsversuch geführt. Tatsächlich sei eine in den Tagen zuvor diagnostizierte Depressions-Erkrankung Ursache gewesen. "Es ist ein dringendes Anliegen von Herrn Rafati, (...) die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Beweggründe zu informieren", hieß es in der Mitteilung weiter.

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Schiedsrichter Babak Rafati. © picture alliance / Foto Huebner Fotograf: Foto Huebner
 

Rafatis Erklärung im Wortlaut (25.11.2011)

Die auf ausdrücklichen Wunsch und im Namen von Babak Rafati von seinem Rechtsanwalt Dr. Sven Menke veröffentlichte Stellungnahme zum Suizidversuch im November im Wortlaut. mehr

Ständige Angst, Fehler zu machen

Rafati hatte kurz nach dem Selbsttötungsversuch mitgeteilt, er habe bei sich die ersten Symptome vor etwa eineinhalb Jahren festgestellt, die sich seither in ihrer Intensität immer weiter verstärkt hätten. Wachsender Leistungsdruck für ihn als Schiedsrichter und der damit verbundene mediale Druck in Kombination mit der ständigen Angst, Fehler zu machen, seien zu einer immer größeren Belastung für ihn geworden, der er sich am Ende nicht mehr gewachsen gefühlt habe. Der Bankkaufmann aus Hannover begab sich daraufhin in stationäre Behandlung, die mittlerweile abgeschlossen ist. Nach einer erfolgreichen Therapie wollte der 41-Jährige eigentlich wieder als Schiedsrichter aktiv sein. Immerhin gesundheitlich geht es ihm nun offenbar besser.

Debüt vor sechs Jahren

Rafati gab vor sechs Jahren beim Spiel Köln gegen Mainz sein Bundesliga-Debüt. Der 41-Jährige iranischer Abstammung gehört seit 1997 zum DFB-Kader und hat 84 Bundesliga-Spiele geleitet. Von 2008 bis September 2011 stand der Bankkaufmann auf der FIFA-Liste und leitete ein Länderspiel (Griechenland - Armenien/Juni 2008). In Rafatis Bilanz stehen außerdem ein Qualifikationsspiel zur Champions League, fünf Qualifikationsspiele zur Europa League, 102 Zweitliga-Spiele, 17 DFB-Pokalspiele sowie ein Bundesliga-Relegationsspiel (Saison 2009/10: 1. FC Nürnberg - FC Augsburg).

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(0800) 111 0 111.
Krankenhäuser mit psychiatrischen Abteilungen verfügen in der Regel über eine Ambulanz, in der man bei Bedarf auch nachts ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen kann.

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