Grenzenloser Jubel bei Deniz Naki (Mitte) und Co. Der FC St. Pauli feiert auf der Reeperbahn mit Zehntausenden Fans den fünften Aufstieg in die Bundesliga.
Dabei hatte der Party-Tag der Braun-Weißen ein wenig ernüchternd begonnen. Mit 1:2 verloren die Hamburger das letzte Saisonspiel gegen Paderborn und verpassten damit die Zweitliga-Meisterschaft.
Der Stimmung im und um das Millerntorstadion herum tat das aber keinen Abbruch. Schon während der Partie war Sportchef Helmut Schulte zu Späßen aufgelegt und präsentierte sich den knapp 20.000 Fans im Stadion mit einem St.-Pauli-Kopftuch.
Auf den Rängen herrschte sowieso Party pur. Auch die Spielerfrauen trugen ihren Teil dazu bei und feierten ihre Lieblinge mit einem Spruchband.
Auch die altgedienten Recken wurden nicht vergessen. Die Anhänger ließen noch einmal Thomas Meggle hochleben, der seine Karriere beendete.
Nach dem Spiel war die Mannschaft an der Reihe, die sich mit einem Versprechen bei ihren Fans bedankte: "Wir rocken die Bundesliga."
Anschließend war die Jagd eröffnet - auf Trainer Holger Stanislawski.
Der Erfolgscoach ergab sich schließlich seinem "Bierduschen-Schicksal".
Gekonnt improvisiert: In Ermangelung der echten Meisterschale behalf sich Kapitän Fabio Morena mit einer umgebauten "Meister-Felge".
Die Väter des Erfolges: Die braun-weißen Urgesteine Holger Stanislawski (l.) und sein Assistent Andre Trulsen.
Mit einem Doppeldecker-Bus machte sich die Mannschaft auf den Weg zum Kiez. Auf der Reeperbahn warteten Zehntausende, um zusammen mit den Aufstiegshelden eine braun-weiße Partynacht zu feiern.
Die Mannschaft auf dem Balkon des "Schmidts Tivoli".
Aufstiegseuphorie pur: Zehntausende St.-Pauli-Fans auf dem Spielbudenplatz.
Ihr da oben, wir da unten? Nicht bei St. Pauli, ...
... zumindest nicht gefühlt.
Erfolgstrainer Holger Stanislawski zettelte eine La-Ola-Welle an.
Am Tag darauf präsentierte sich Stanislawski beim Empfang im Rathaus wieder aufgeräumt. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (l.) stieß mit dem Team auf die erfolgreiche Saison an.