Nach vier Jahren hat der Hamburger Traditionsverein den Aufstieg in die Zweite Bundesliga geschafft. Das 2:2 gegen Dynamo Dresden wird mit einer Jubelraupe auf dem Rasen gefeiert.
In den 90 Spielminuten schenken sich beide Clubs nichts. Thomas Meggle und Marcel Eger (beide St. Pauli) nehmen Dresdens Samuel Koejoe (M.) in die Zange.
Mehr als 40.000 Fans verfolgen die Partie auf dem Spielbudenplatz beim Public Viewing in Zusammenarbeit mit dem NDR.
Auch auf dem Hamburger Kiez herrscht grenzenlose Freude.
Dresden gleicht zum 1:1 aus, aber St. Pauli bleibt dran. Hier vergibt FC-Stürmer Ahmet Kuru (r.) die erneute Führung.
Carsten Rothenbach schießt in der 83. Minute das vorentscheidende 2:1.
Danach wird der Verteidiger von seinen Mitspielern fast erdrückt.
Mit dem erneuten Führungstreffer steigt der Stimmungspegel am Spielbudenplatz gewaltig an. "Nie mehr Dritte Liga", hallt es auf der Reeperbahn. Der Ausgleichstreffer interessiert kaum noch jemand. Mit dem Abpfiff brandet grenzenloser, kollektiver Jubel auf Hamburgs sündiger Meile auf.
Als die Kiez-Kicker ein Transparent mit der Aufschrift "Eine neue Liga ist wie ein neues Leben" entrollen, bekommt sogar Clubboss Corny Littmann feuchte Augen. "Endlich sind wir raus aus der Dritten Liga."
Bekommt als Erster ein XXL-Bierglas in die Hand gedrückt - Trainer Holger Stanislawski.
Danach setzt es noch eine Wasserdusche, ehe...
...ausgelassen in der Kabine weiter gefeiert wird.
Auch Morike Sako (l.) und Abdou Sall sind in Feierlaune und für jeden Spaß zu haben.
Keine Chance auf ein Entkommen - Co-Trainer Andre Trulsen wird nass gemacht.
Der Gerstensaft läuft nicht nur die Kehle herunter.
Ab Mitternacht wird auf dem Balkon vom Theater "Schmidt's Tivoli"...
...und auf der Reeperbahn bis in die frühen Morgenstunden weiter gefeiert.
Wie lange Stanislawski (l.) und Trulsen bei der Riesenparty mit von der Partie waren, ist nicht verbrieft.