Hannover 96: Auf und Ab des Traditionsclubs
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Peter Dahl (v.l.), Torhüter Franz Josef Pauly, Karl Heinz Höfer und Herbert Meyer schaffen 1975 den direkten Wiederaufstieg mit Hannover 96.
Die Zweitliga-Saison 1974/75 nach dem Abstieg aus der Bundesliga beginnt für Hannover 96 alles andere als planmäßig. Eine Magen- und Darminfektion befällt kurz vor dem Saisonstart fast die gesamte Mannschaft. Das erste Heimspiel gegen Alemannia Aachen kann nicht wie geplant stattfinden und muss Wochen später nachgeholt werden. Die Niedersachsen lassen sich von dem Virus allerdings nicht unterkriegen und zeigen das spätestens, als sie das Nachholspiel mit 3:0 für sich entscheiden. Der Sieg bedeutet für die "Roten" den Sprung an die Tabellenspitze der Nordstaffel der Zweiten Liga.
Bis zum Saisonende lässt sich die Mannschaft von Trainer Helmut Kronsbein, der inzwischen seine dritte Amtszeit bei 96 erlebt, nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen. Kronsbein hatte den Club elf Jahre zuvor bereits zum ersten Bundesliga-Aufstieg geführt. Dieses Mal macht es 96 sehr souverän: Bereits nach dem 2:0-Sieg am drittletzten Spieltag bei Göttingen 05 ist der Aufstieg perfekt. 25 Siege in 38 Spielen und insgesamt 93 erzielte Treffer sind zudem jeweils Bestmarken in der Liga. Die verdiente Meisterschaft ist die logische Konsequenz einer starken Spielzeit der Niedersachsen. Allein die Stürmer Peter Dahl, Gerd Kasperski und Roland Stegmayer verbuchen zusammen über 60 Tore. Die solide Defensive, die 15 Mal kein Gegentor zulässt, rundet das Bild ab. Am Ende steht der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga.















































































































































































































































































































































































