Als Holstein Kiel deutscher Meister wurde
Holstein Kiel feierte am 26. Mai 1912 die deutsche Fußball-Meisterschaft. mehr
Nach dem Aufstieg der Abgang: Thorsten Gutzeit ist nicht mehr Trainer der KSV Holstein.
Holstein Kiel muss sich nach dem Aufstieg in die Dritte Liga einen neuen Trainer suchen. Erfolgscoach Thorsten Gutzeit bat den Club um die Auflösung seines gerade erst bis 2015 verlängerten Vertrags. "In den vergangenen Monaten und natürlich auch nach dem Aufstieg habe ich die letzten Jahre als Trainer der KSV Holstein noch einmal Revue passieren lassen. Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass dieser Schritt aufgrund der in jeder Hinsicht anforderungsreichen und intensiven Aufgaben für mich der richtige ist", wurde Gutzeit in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Gutzeit hätte die ihm fehlende Fußballlehrer-Lizenz parallel zu seinem Kieler Trainerjob in Hennef erwerben müssen. Eine Doppelbelastung, der sich der Coach nicht gewachsen sah. "Wir wollen die Cheftrainer-Frage so schnell wie möglich und mit der gebotenen Sorgfalt klären", betonte Manager Andreas Bornemann.
Bornemann erklärte, dass die Arbeit auf das bestehende Trainerteam Jan Sandmann, Carsten Wehlmann und Timm Sörensen sowie auf Fabian Müller, den Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums, verteilt worden sei. Müller hat die für die Dritte Liga erforderliche Trainerlizenz, die Gutzeit fehlt, und die KSV habe damit alle Anforderungen des DFB für die Dritte Liga erfüllt.
Die Verantwortlichen bei der KSV äußerten viel Lob und Respekt für ihren scheidenden Trainer. "Thorsten Gutzeit genießt im Verein allergrößte Wertschätzung. Er hatte sehr großen Anteil an der Aufbauarbeit der letzten Jahre und an den herausragenden Erfolgen im DFB-Pokal und in der Regionalliga, die nun mit dem Aufstieg in die Dritte Liga gekrönt wurden", meinte Bornemann. "Er hat sich seinen Platz in den Holstein-Geschichtsbüchern auf alle Zeit gesichert." Kiels Geschäftsführer Wolfgang Schwenke fügte hinzu: "Wir haben großen Respekt vor der Entscheidung von Thorsten Gutzeit, die ihm sicherlich sehr, sehr schwer gefallen ist."