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Jubel bei den Spielern von Hansa Rostock © fishing4
 

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Nach dem Spiel Hansa Rostock -TSG Neustrelitz stürmen Fans das Feld und beschimpfen die Spieler von Hansa Rostock. © NDR Fotograf: Matthias Schütt
 
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50 Randalierer haben bei der Niederlage im Landespokal-Finale von Hansa Rostock den Platz gestürmt und Hansa-Spieler attackiert.

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Fussball im Tornetz mit Mauspfeil (Montage) © fotolia.com Fotograf: creativedoxfoto
 

NDR Tippspiel

Der NDR hat auch in der Saison 2012/13 wieder den Fußball-Experten im Norden gesucht. mehr

 

Hansa: Pokal-Blamage und Ausschreitungen

Hansa Rostocks Trainer Marc Fascher © imago/Osnapix Detailansicht des Bildes Hansa Rostock verlor das letzte Pflichtspiel der Ära Marc Fascher. Der Trainer verlässt den Drittligisten. Für den FC Hansa Rostock hat es im Endspiel des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern ein böses Erwachen gegeben. Der Fußball-Drittligist, klassenhöchstes Team im Wettbewerb, unterlag am Mittwochabend überraschend dem Nordost-Regionalligisten TSG Neustrelitz mit 0:3 (0:1) und verpasste damit auch die Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals. Dem finanziell schwer angeschlagenen Traditionsclub entgeht so eine sichere Einnahme von 108.000 Euro. Neustrelitz indes darf vom Duell mit einem attraktiven Erst- oder Zweitligisten träumen. Es war der dritte Pokalerfolg der Südost-Mecklenburger nach 2007 und 2008. Überschattet wurde die Partie von Ausschreitungen. Rund 50 Chaoten sorgten in der zweiten Hälfte für eine Spielunterbrechung. "Gewalt, egal in welcher Form, werden wir nie akzeptieren und dulden wir auch nicht. Deshalb distanzieren wir uns auch entschieden von dem Fehlverhalten dieser Einzeltäter", sagte Hansas Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann am Donnerstag.

Hansa patzt - "Fans" randalieren

Nordmagazin - 30.05.2013 19:30 Uhr

Hansa Rostock hat das Landespokalfinale gegen Neustrelitz mit 0:3 verloren und die DFB-Pokal-Qualifikation verpasst. Chaoten sorgten für eine Spielunterbrechung.

Frühe TSG-Führung durch Kurtaj

Hansa geriet im letzten Pflichtspiel unter Trainer Marc Fascher früh in Rückstand. Bereits in der neunten Minute traf Gramoz Kurtaj für den Außenseiter, der die Viertliga-Serie auf Rang acht beendet hatte. Das Tor des Deutsch-Albaners sollte gleichbedeutend mit der Halbzeitführung sein. Nach dem Seitenwechsel wurde Hansa, das auf die langzeitverletzten Mohammed Lartey, Stephan Gusche, Leonhard Haas, Pelzer und Ken Leemans sowie Maurice Trapp (Knieprobleme) und Torhüter Kevin Müller (Handgelenkverletzung) verzichten musste, erneut kalt erwischt. Diesmal war Kevin Kahlert für die Mannschaft des slowakischen Trainers Rastislav Hodul erfolgreich (50.).

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Hansa Rostocks Ken Leemans (r.) im Duell mit Darmstadts Elton da Costa © imago/Alfred Harder Fotograf: Alfred Harder
 
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Hansa Rostock muss sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in der Dritten Liga bewähren. Die Bilder zu den bisherigen Partien.

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Hansa-"Fans" stürmen den Platz

Nach dem Spiel Hansa Rostock - TSG Neustrelitz beschimpft ein Fan einen Spieler und hält ihn fest. © NDR Fotograf: Matthias Schütt Detailansicht des Bildes Michael Blum wird auf dem Platz attackiert. Rostock versuchte zwar noch einmal, der Begegnung eine Wende zu geben. Doch dem Favoriten mangelte es an Ideen und Mitteln, um die gut organisierten Neustrelitzer ernsthaft in Gefahr zu bringen. Ganz im Gegenteil: Die TSG blieb das gefährlichere Team und kam durch Torjäger Salvatore Rogoli sogar noch zum 3:0 (77.). Etwa 50 Hansa-Anhänger stürmten daraufhin den Platz des Neustrelitzer Parkstadions, dabei wurde Rostocks Profi Michael Blum angegangen. Erst nach einer mehrminütigen Unterbrechung konnte die Partie forgesetzt werden. Einige Chaoten wurden von der Polizei abgeführt. "Bei Hansas Fans muss sich was ändern. Diese Fans schaden ihrem Verein", kritisierte TSG-Präsident Hauke Runge. "Dass Chaoten die eigenen Spieler angehen, ist eine neue Dimension der Fangewalt", sagte DFB-Vize-Präsident Rainer Milkoreit.

Hodul: "Auch in der Höhe verdient gewonnen"

Edisson Jordanov vom FC Hansa Rostock © imago/Osnapix Detailansicht des Bildes Edisson Jordanov zieht es offenbar von der Küste in den "Pott". An den sportlichen Kräfteverhältnissen änderte sich nach der Unterbrechung nichts mehr. Am Ende feierte der Außenseiter seinen Sensationssieg ausgiebig mit seinen Fans. "Das war gigantisch. Wir haben nichts zugelassen und auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Ich habe von der ersten Sekunde daran geglaubt, dass wir hier heute gewinnen", sagte TSG-Coach Hodul. Torschütze Kahlert kündigte einen Partymarathon an: "Es ist sensationell, den Pokal zu haben. Ich denke, das war verdient. Wir sind eine starke Mannschaft. Gerade hier zu Hause, wenn wir unser Potenzial abrufen, ist es auch für einen Drittligisten schwer, uns zu schlagen. Wir werden feiern - das wird eine lange Nacht."

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Marco Weißhaupt (Archivbild aus dem Jahr 2001) © imago/Camera4
 
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Hansa Rostock stand nach der Wende viele Jahre für eine kluge Einkaufspolitik. Als sich dann die Fehlgriffe mehrten, blieb der Erfolg aus. Die größten Transfer-Flops der Hanseaten.

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Mohammed Lartey von Hansa Rostock zieht ab. © INSIDE-PICTURE/Lutz Bongarts Fotograf: Lutz Bongarts
 
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Drittligist Hansa Rostock hat sich den direkten Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt und dafür mächtig Bewegung in den Kader gebracht. Die Spieler des Aufgebots im Überblick.

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Fans des FC Hansa Rostock © fishing4
 

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