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Uwe Seeler nach seinem Abschiedsspiel im Volksparkstadion 1972 © dpa
 

HSV: Der letzte Bundesliga-Dino

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Die HSV-Profis beim Trainingsauftakt zur Saison 2012/2013 © Witters Fotograf: Witters
 
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Die voraussichtlichen Kaderveränderungen im Überblick.

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Fussball im Tornetz mit Mauspfeil (Montage) © fotolia.com Fotograf: creativedoxfoto
 

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Der NDR hat auch in der Saison 2012/13 wieder den Fußball-Experten im Norden gesucht. mehr

 

HSV geht im Pokal bei Drittligist KSC baden

von Florian Neuhauss, NDR.de

Thorsten Fink schaut grimmig. © dapd Fotograf: Ronald Wittek Detailansicht des Bildes Wie erstarrt: HSV-Coach Thorsten Fink kann es nicht glauben. Was wäre gewesen wenn... Marcell Jansen Anfang der zweiten Hälfte nicht am Innenpfosten gescheitert wäre? Artjoms Rudnevs in der Schlussphase vor dem Tor die Nerven behalten hätte? Dem Hamburger SV wäre in der ersten Runde des DFB-Pokals beim in der Dritten Liga noch sieglosen Karlsruher SC vielleicht die Katastrophe erspart geblieben. So aber musste der Bundesligist mit einer 2:4 (2:1)-Niederlage in Baden die Segel streichen (Die Partie zum Nachlesen im Live-Ticker). Nach der Katastrophensaison 2011/2012 sollte bei den Hanseaten nun eigentlich alles besser werden. Doch schon im ersten Pflichtspiel haben die Hanseaten Schiffbruch erlitten.

Arnesen: "Das ist sehr ärgerlich"

"Die Riesenchancen müssen wir einfach nutzen. Wir haben zu viele Standards zugelassen. Der KSC hat am Ende verdient gewonnen", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink und forderte für die kommenden Tage: "Wir müssen eine Reaktion zeigen, um in der Liga gut zu starten." In der Verfassung vom Sonntag gibt es jedenfalls auch in der Bundesliga nichts zu gewinnen. Sportchef Frank Arnesen sah die Pleite auch von der wirtschaftlichen Seite: "Wir hatten bis in die dritte Runde kalkuliert. Das ist sehr ärgerlich. Wir werden morgen darüber sprechen."

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HSV-Fan wird mit Wasser bespritzt. © dpa-bildfunk Fotograf: Uli Deck
 
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Blamage beim Drittligisten KSC: Der Hamburger SV verliert mit 2:4 gegen die Badener und scheitert bereits in Pokalrunde eins. Die Bilder vom Spiel.

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HSV weiß mit der Führung nichts anzufangen

Karlsruher SC - Hamburger SV 4:2 (1:2)

Tore: 0:1 Berg (23.), 1:1 van der Biezen (31.), 1:2 Beister (45.+1), 2:2 Alibaz (58.), 3:2 Stoll (78.), 4:2 Soriano (86.)
Zuschauer: 16.138
Karlsruhe: Orlishausen - Klingmann, Stoll, Gordon, Dennis Kempe - Calhanoglu (83. Krebs), Steffen Haas - Alibaz, Hennings (71. Varnhagen), Blum - van der Biezen (56. Soriano)
Hamburg: Adler - Lam, Bruma, Mancienne, Aogo - Westermann, Skjelbred (85. Ilicevic) - Beister (75. Rudnevs), Son (85. Arslan), Jansen - Berg

Beide Teams begannen abwartend. Die neuformierte Offensive des HSV mit Jansen, Heung Min Son, Maximilian Beister und Marcus Berg in der Sturmspitze konnte sich zunächst nicht durchsetzen. Der erste halbwegs ernstzunehmende Abschluss von Beister ließ bis zur zwölften Minute auf sich warten. Der Rückkehrer schoss den Ball jedoch aus guter Position deutlich drüber. Und so kamen auch die Karlsruher - angeführt von Hakan Calhanoglu, der zur Saison 2013/2014 in Hamburg unter Vertrag steht - immer besser ins Spiel. Wie aus dem Nichts fiel trotzdem die Führung der Gäste: Berg passte nach links auf Jansen, der wiederum von der Grundlinie zurückspielte. Berg stand am Fünfer sträflich frei, verstolperte die Annahme beinahe, schob aber doch zur Führung ein (23.). Mit dem Treffer nahm das Spiel dann deutlich an Fahrt auf. HSV-Keeper René Adler musste gegen Dennis Kempe retten (26.), war bei der nächsten Szene aber machtlos. Calhanoglu spielte mit einem tollen Diagonalpass Danny Blum links frei, der dem immer wieder überfordert wirkenden Rechtsverteidiger Zhi-Gin Lam davonlief. Blums Flanke fand den freistehenden Koen van der Biezen und der nickte ein (31.).

Beister schockt den KSC

Maximiliam Beister dreht jubelnd ab. © dapd Fotograf: Ronald Wittek Detailansicht des Bildes Hamburgs Maximilian Beister dreht nach seinem 2:1 jubelnd ab. Die Karlsruher blieben am Drücker und spielten die Hamburger Defensive gekonnt aus: Über Steffen Haas und van der Biezen kam der Ball zu Rouwen Hennings. Der Ex-Hamburger stand jedoch haarscharf im Abseits (35.). Dann hatte Adler großes Glück: Der Keeper kam bei einer Ecke aus seinem Tor und griff am Ball vorbei. Martin Stoll umspielte ihn und schoss ein. Doch Schiedsrichter Bastian Dankert entschied auf Foulspiel von Stoll (37.). Auf der anderen Seite kam Heiko Westermann nach Freistoß von Dennis Aogo zum Kopfball - KSC-Torhüter Dirk Orlishausen wehrte aber ab (41.). Es ging nun hin und her: Karlsruhes Selcuk Alibaz setzte sich rechts durch und kam gegen Beister im Strafraum zu Fall. Wieder entschied Dankert zu Gunsten der Hamburger (41.). Und die versetzten den Gastgebern kurz vor der Pause noch einen Tiefschlag: Beister war plötzlich auf und davon. Der Rückkehrer tunnelte Orlishausen zum 2:1 (45.+1).

Karlsruhe beweist den längeren Atem

Karlsruhes Spieler jubeln nach dem Tor. © dapd Fotograf: Ronald Wittek Detailansicht des Bildes Wer zuletzt lacht... Die Karlsruher bejubeln einen ihrer Treffer. Dennoch kamen die Gäste nicht selbstbewusst aus der Kabine. Der KSC ließ den HSV kommen, dem fehlten allerdings die Ideen. Es war ein Fehler im Spielaufbau der Hausherren, der zur nächsten Chance führte. Jansen kam frei mit links zum Abschluss, scheiterte aber am Innenpfosten (52.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Alibaz verwandelte einen Freistoß aus 17 Metern direkt zum Ausgleich (58.). Und der Drittligist blieb am Drücker: Elia Soriano (63.) und Calhanoglu (65.) vergaben. Dann trat der Bald-HSVer wieder zum Freistoß an. Aus 25 Metern knallte er das Leder aufs Tor von Adler, der nur abprallen lassen konnte und Stoll staubte zum 3:2 ab (78.). Dann hätte die große Stunde von Rudnevs schlagen können. Der Lette scheiterte jedoch aus fünf Metern an Orlishausen (81.). Und so kam, was kommen musste. Soriano machte es bei seinem zweiten Versuch besser und jagte den Ball zum 4:2-Endstand in die Maschen (86.).

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Ergebnisse DFB-Pokal

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Marcell Jansen, Michael Mancienne und Torwart Rene Adler (v.l.) sind enttäuscht. © Witters Fotograf: Matthias Hangst
 

HSV raus aus dem Pokal - 2:4 beim KSC

Das Pokalspiel zum Nachlesen im Live-Ticker. mehr

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Die Startelf des Hamburger SV im Pokalfinale 1987 © Witters Fotograf: Witters
 
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Am 20. Juni 1987 gewann der HSV das Pokalfinale gegen die Stuttgarter Kickers.

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HSV-Sportchef Frank Arnesen (r.) und Trainer Thorsten Fink © picture-alliance/Inside-Picture Fotograf: Cathrin Mueller
 

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