Im Achtelfinale des DFB-Pokals tritt der Hamburger SV in weißen Trikots beim VfB Stuttgart ran.
Bei beiden Vereinen läuft es in der Liga nicht unbedingt rund. Daher bietet sich im Pokal die Möglichkeit, die Chance auf das internationale Geschäft zu wahren.
Und die Hanseaten um Paolo Guerrero (2.v.l.) legen auch von Beginn an gut los.
Doch trotz aller Bemühungen fehlen dem Peruaner und seinen Kollegen bislang Glück und Durchschlagskraft.
Das rächt sich in der 23. Minute: VfB-Stürmer Cacau (l.) kommt nach einem schnellen Gegenangriff völlig frei zum Schuss ...
... und versenkt den Ball im Tor der Norddeutschen - Stuttgart führt 1:0.
Der deutsche Nationalspieler bejubelt den Führungstreffer.
HSV-Coach Thorsten Fink (r.) kann nicht zufrieden sein und erklärt der Ersatzbank, woran es hapert.
Und tatsächlich kommt die Antwort der Hamburger in der 54. Minute: Nach einem gefährlichen HSV-Angriff grätscht William Kvist (l.) in einen Pass ...
... und befördert das Spielgerät in das eigene Tor - es steht 1:1.
Doch die Schwaben haben nur acht Minuten später den nächsten Tiefschlag parat: Wieder ist es VfB-Kapitän Cacau (r.), der gefährlich vorm Gäste-Gehäuse zum Abschluss kommt ...
... und HSV-Keeper Jaroslav Drobny (r.) erneut überwindet - die Hausherren führen 2:1.
Hamburg rennt nochmal an und gibt alles. Doch an diesem Abend ist gegen Stuttgarts Schlussmann Sven Ulreich (r.) kein Kraut gewachsen. Der Torwart wirft sich in jeden Ball und bringt Robert Tesche (2.v.l) und Co. zur Verzweiflung.
Die Reise ins "Schwabenländle" hinterlässt frustrierte Hamburger: Kapitän Heiko Westermann (v.l.), Jeffrey Bruma und Dennis Diekmeier sind sichtlich bedient.