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Bald die Nummer eins beim VfL Wolfsburg? Almuth Schult.
In der vergangenen Saison haben die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: Champions League, Meisterschaft, DFB-Pokal. Auf den Lorbeeren ruht sich der VfL jedoch nicht aus und arbeitet fleißig an der Zukunft. Bereits vier neue Spielerinnen hat der Triple-Sieger verpflichtet. Prominentester Neuzugang ist Nationaltorhüterin Almuth Schult (SC Bad Neuenahr). "Wenn man die Gelegenheit hat, die aktuelle deutsche Nummer zwei zu bekommen, dann sollte man sie nutzen", so Wolfsburgs Cheftrainer Ralf Kellermann. Champions-League-Heldin Alisa Vetterlein wird wohl ihren Stammplatz in Wolfsburg verlieren.
Die Schweizer Nationalspielerin Noelle Maritz (r.) kommt vom FC Zürich.
Dringender Handlungsbedarf bestand für Kellermann auf der Linksverteidiger-Position. Verena Faißt ist an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt und fiel bereits in der Schlussphase der abgelaufenen Saison aus. Adäquaten Ersatz hatte der Coach nicht. Im Champions-League-Finale ließ er sogar Offensiv-Spezialistin Alexandra Popp links verteidigen. Noelle Maritz, 17 Jahre alte A-Nationalspielerin der Schweiz vom FC Zürich, soll die Lücke auf der Außenverteidiger-Position schließen. "Die Konkurrenz war nicht gerade klein, deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Noelle vom VfL Wolfsburg überzeugen konnten", so Kellermann. Die 19 Jahre alte Nigerianerin Desire Oparanozie (FK Rossiyanka/Russland) und die 18 Jahre alte Serbin Jovana Damnjanovic (Roter Stern Belgrad) sind Alternativen für die Offensive.
In der Saisonvorbereitung muss Kellermann indes auf Conny Pohlers verzichten. Die Angreiferin spielt auf Leihbasis bis zum 31. August für Washington Spirit. Die Wolfsburger stimmten dem US-Trip der Angreiferin mit einigen Bauchschmerzen zu. "Aus sportlicher Sicht kann ich diesen Deal natürlich nicht begrüßen", stellte der VfL-Trainer klar: "Aufgrund ihrer vielen Verdienste um den Verein haben wir uns aber entschieden, ihrem Wunsch nachzukommen."