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Hat jetzt einen gültigen Vertrag bis 2016 beim VfL: Diego Benaglio.
Diego Benaglio hat seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg bis 2016 verlängert - zum zweiten Mal quasi. Die erste Verlängerung des Kontrakts, die der Stammkeeper im vergangenen Mai unterzeichnet hatte, war ungültig gewesen. Damals hatte nur Manager-Trainer Felix Magath für den Club unterzeichnet. Es hätte aber noch ein weiterer VfL-Geschäftsführer unterschreiben müssen. Jetzt ist alles rechtens. Der Schweizer Nationaltorwart bleibt bis 2016 bei dem niedersächsischen Fußball-Bundesligisten. Der 29-Jährige besitzt dabei ebenso wie der Verein eine Option auf eine weitere Verlängerung um ein Jahr.
Ein Abschied aus Wolfsburg stand für Benaglio offenbar nicht zur Debatte. "Ich habe immer gesagt, dass der VfL mein Verein ist und ich langfristig in Wolfsburg bleiben möchte. Ich freue mich sehr, mindestens die nächsten drei Jahre hier zu spielen", sagte der VfL-Kapitän. Ohne gültigen Anschlussvertrag hätte der Schweizer die "Wölfe" am Ende der laufenden Saison ablösefrei verlassen können. Laut russischen Medien hatte sich Zenit St. Petersburg mit seinem deutschen Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer seit Wochen intensiv um Benaglio bemüht.
Sportchef Klaus Allofs muss sich mit vielen Magath-Altlasten herumschlagen.
Klaus Allofs hatte zuvor die Verlängerungs-Posse bestätigt. "Der Vertrag ist aus mehreren Gründen nicht von zwei Geschäftsführern unterschrieben worden", sagte der VfL-Manager. Die "Sport Bild" hatte berichtet, dass Geschäftsführer Wolfgang Hotze den damals ausgehandelten Kontrakt anders als Ex-Geschäftsführer Magath nicht unterzeichnet hatte, weil er angeblich eine so genannte "Magath-Klausel" enthielt. Die hätte Benaglio die Möglichkeit gegeben, für eine Ablöse von angeblich sechs Millionen Euro den Verein zu verlassen, falls der Trainer des VfL nicht mehr Felix Magath heißt. "Dinge, die man in Vertragsverhandlungen diskutiert, sind oft situationsabhängig", sagte Benaglio nun dazu: "Mit Dieter Hecking und Klaus Allofs sind wir nun gut aufgestellt, deshalb ist es richtig, den neuen Vertrag zu unterschreiben."