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Kandidat auf die Nachfolge von Klaus Allofs bei Werder: Marc Kosicke.
Marc Kosicke hat offenbar sehr gute Chancen, Nachfolger von Klaus Allofs und damit der neue Sportchef bei Werder Bremen zu werden. "Ich halte sehr viel von ihm. Er ist ein sehr integrer, sehr guter Mensch, der hervorragende Netzwerke in der Branche hat. Von daher würde er gut ins Anforderungsprofil passen", sagte der neue Werder-Boss Klaus Filbry am Donnerstag bei "Radio Bremen", fügte allerdings schnell hinzu: "Aber das tun auch andere." Die "Bild"-Zeitung hatte Kosicke zuletzt unter Berufung auf Vereinskreise als Favoriten für den Posten Geschäftsführer Sport genannt und von bereits laufenden Verhandlungen berichtet. Der 41-Jährige berät für die Agentur "Plan B" Persönlichkeiten des Sports. Zu seinen Klienten zählen dabei unter anderem Dortmunds Meistertrainer Jürgen Klopp und der langjährige St.-Pauli-Coach Holger Stanislawski.
"Ja, Marc Kosicke steht auf der Liste der Kandidaten", hatte Werders Mediendirektor Tino Polster am Dienstag erklärt. Kosicke selbst sagte auf Anfrage: "Ich äußere mich dazu nicht." Laut der "Bild" sollen die Verhandlungen mit dem 41-Jährigen allerdings nach dem Bundesliga-Duell am kommenden Sonntag in Hoffenheim fortgeführt werden. Filbry und Kosicke, der in Bremen aufgewachsen ist, kennen sich seit Jahren. Kosicke dürfte jedoch nicht der einzige Kandidat sein, mit dem sich die Bremer derzeit unterhalten. Aufsichtsratschef Willi Lemke hatte am Sonntag im Sportclub des NDR Fernsehens von einer Liste gesprochen, auf der nicht mehr als fünf potenzielle Allofs-Nachfolger stünden.