137 Tore: Uwe Seeler. Der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft erzielte sämtliche Treffer im HSV-Leibchen. 1963/64 wurde er erster Bundesliga-Torschützenkönig.
101 Tore: Marco Bode (l.) von Werder Bremen. Der Niedersachse spielte in der Bundesliga ausschließlich für Werder Bremen.
99 Tore: Thomas von Heesen. In Hamburg erlebte der Mittelfeldspieler die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. Seinen 100. Bundesliga-Treffer aber erzielte er dann im Trikot von Arminia Bielefeld.
97 Tore: Rudi Völler. Fünf erfolgreiche Jahre bei Werder Bremen reichten für den Weltmeister von 1990, um in dieser Rangliste auf Platz vier zu landen. 1983 wurde er im grün-weißen Trikot Bundesliga-Torschützenkönig.
97 Tore: Frank Neubarth (l.). Werder Bremens "Mister Europacup" war auch in der Bundesliga ein erfolgreicher Stürmer.
96 Tore: Horst Hrubesch. Mit 27 Jahren erst in der Bundesliga, mit 32 schon nach Belgien zu Standard Lüttich abgeschoben. Trotzdem brachte es der HSV-Mittelstürmer in Deutschlands höchster Spielklasse auf eine beachtliche Ausbeute.
93 Tore: Willi Reimann. Er ist der erfolgreichste Bundesliga-Torjäger, der für zwei Nordclubs spielte. Der Mittelstürmer traf für den Hamburger SV (49) und Hannover 96 (44) ins Schwarze.
91 Tore: Ailton. Der Brasilianer war ebenfalls bei zwei Nordclubs unter Vertrag, verteilte seine Treffer aber nicht so gleichmäßig: 88 Mal jubelte er im Trikot von Werder Bremen, nur drei Mal war er für den HSV erfolgreich.
89 Tore: Claudio Pizarro. Der erfolgreichste ausländische Bundesliga-Torschütze - insgesamt 160 Treffer - genießt bei den Fans von Werder Bremen Heldenstatus. In der 50. Saison spielt er wieder für den FC Bayern.
84 Tore: Lothar Ulsaß. Als Eintracht Braunschweig 1967 deutscher Meister wurde, erzielte der Regisseur 15 von 49 Toren. Er gehörte zu den größten Bundesligastars der 1960er Jahre und prägte die erfolgreichste Zeit der Eintracht.
78 Tore: Sergej Barbarez. 13 Mal traf der Bosnier für Hansa Rostock, im Trikot des Hamburger SV ließ er 65 weitere Treffer folgen und holte sich 2001 die Torjägerkanone.
76 Tore: Manfred Kaltz. Der Bundesliga-Rekordspieler des Hamburger SV (581 Einsätze) ist der erfolgreichste Verteidiger dieser Rangliste. Der "Erfinder der Bananenflanke" hält zwei Rekorde in Deutschlands höchster Klasse: Er verwandelte die meisten Elfmeter (53) und erzielte die meisten Eigentore (6).
73 Tore: Werner Görts. Zwölf Jahre spielte der Flügelstürmer für Werder Bremen. In seiner erfolgreichsten Saison (1967/68) brachte er es auf 16 Treffer.
72 Tore: Hans Siemensmeyer. Bis heute ist er der erfolgreichste Stürmer von Hannover 96 - und eine Ablösung ist nicht in Sicht.
69 Tore: Arnold Schütz (6.v.l.). 1965 gewann Werder Bremen die deutsche Meisterschaft. "Pico" Schütz leistete mit seinen wuchtigen Distanzschüssen entscheidenden Beitrag.
67 Tore: Uwe Reinders. Sein berühmtester Treffer beim 1:0 über Bayern München (1982) wurde ihm allerdings nicht anerkannt: FCB-Keeper Jean-Marie Pfaff hatte einen Reinders-Einwurf in die eigenen Maschen gelenkt. Der DFB entschied: Eigentor.
66 Tore: Norbert Meier. Der gebürtige Reinbeker prägte Werder Bremens erfolgreiche Zeit in den 1980er-Jahren als Strippenzieher im offensiven Mittelfeld.
66 Tore: Edin Dzeko. Der Bosnier ist der erfolgreichste Bundesliga-Angreifer des VfL Wolfsburg - obwohl er nur dreieinhalb Jahre bei den Niedersachsen spielte. Torschützenkönig 2010.
62 Tore: Georg Volkert (r.). In den 1970er-Jahren war der spätere Club-Manager die Konstante im Angriff des Hamburger SV.
62 Tore: Franz-Josef Hönig. Im Schatten von Uwe Seeler entwickelte sich der Stürmer nach und nach zu einer wichtigen Stütze des Hamburger SV. Seine erfolgreichste Saison hatte er 1970/71 mit 13 Treffern.
60 Tore: Harald Spörl. "Lumpi" war in den tristen 1990er-Jahren beim Hamburger SV ein treuer Arbeiter im Mittelfeld. Und Derbyheld: Am 24.11.1995 traf er per Elfmeter gegen den FC St. Pauli.
59 Tore: Wynton Rufer. Ozeaniens Fußballer des Jahrhunderts war ein Fußball-Wandervogel. Seine erfolgreichste Zeit verbrachte er bei Werder Bremen, wo er vor allem durch eiskalt verwandelte Elfmeter berühmt wurde.
59 Tore: Grafite (M.). 2008/09 spielte der Brasilianer die Saison seines Lebens: deutscher Meister mit dem VfL Wolfsburg, Torschützenkönig mit 28 Treffern in 25 Einsätzen, dazu Ehrungen als Deutschlands Fußballer des Jahres und für das Tor des Jahres mit der Hacke gegen Bayern München.
58 Tore: Gert Dörfel. Eigentlich als genialer Vorlagengeber für HSV-Idol Uwe Seeler bekannt, schlug der Linksaußen vor dem gegnerischen Tor auch selbst gern einmal zu.
57 Tore: Diego Klimowicz. Der Argentinier trug Anfang des Jahrtausends mit seinen Treffern dazu bei, dass der VfL Wolfsburg zu einer festen Größe in der Bundesliga wurde.