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Heung Min Son jubelt in Zukunft für Bayer Leverkusen.
Borussia Dortmund, Liverpool, Tottenham und auch der VfL Wolfsburg: Alle diese Clubs hatten Interesse an Heung Min Son und dem Hamburger SV zum Teil attraktive Angebote gemacht. Auch der finanziell klamme HSV selbst ist bei seiner Offerte für eine Vertragsverlängerung des 20-Jährigen, dessen Kontrakt 2014 ausläuft, an seine Schmerzgrenze gegangen, bot angeblich 2,8 Millionen Euro Jahressalär. Das Rennen um das südkoreanische Sturmtalent des Bundesliga-Dinos machte allerdings Bayer Leverkusen. Der Werksclub meldete am Donnerstag den Wechsel als perfekt. Son erhält einen Vertrag bis 2018. Der HSV kassiert wohl rund zehn Millionen Euro Ablöse. In Leverkusen ersetzt Son André Schürrle, dessen Wechsel zum FC Chelsea nur noch Formsache ist.
Für den neuen HSV-Manager Oliver Kreuzer ist der Son-Abgang gleich ein Rückschlag, der allerdings zu erwarten war. "Son war ein wichtiger Spieler für den HSV. Man muss aber neben dem sportlichen Wert des Spielers auch immer die wirtschaftliche Komponente für den Verein sehen", betonte Kreuzer. Für die Hamburger gab es in der Causa Son nur zwei Optionen: Verlängerung oder Verkauf. "Seinen Vertrag einfach so auslaufen zu lassen, kam nie infrage", sagte Club-Boss Carl-Edgar Jarchow. Im Sommer 2014 hätten die Hamburger für ihren zusammen mit Artjoms Rudnevs besten Torschützen der vergangenen Saison (beide zwölf Treffer) keine Ablöse kassiert. Nachdem der HSV das jüngste Geschäftsjahr ebenso wie die beiden vorangegangenen mit einem dicken Millionen-Minus abschließen wird, eine Variante, die sich der Traditionsclub schlichtweg nicht leisten kann. Der HSV muss im Sturm nun allerdings nachbessern. Nachdem Marcus Berg mitgeteilt wurde, dass er keine Zukunft in Hamburg hat, stehen Trainer Thorsten Fink nur noch Rudnevs und Maximilian Beister als Angreifer zur Verfügung.